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Millionen für die Sicherheit

Bludenz - Einen wichtigen Schritt in Sachen Sicherheit hat die Bludenzer Stadtvertretung beschlossen. Mit großer Mehrheit wurde der Bau eines neuen Rettungsheimes abgesegnet. Protokoll

Das Rettungsheim Bludenz am Walserweg beim LKH ist die Basisstation des Roten Kreuzes für die flächendeckende Versorgung des gesamten Bezirkes mit 29 Gemeinden. Seit der Eröffnung vor 17 Jahren hat sich das Rettungswesen drastisch verändert. So hat sich alleine auf personeller Ebene der Stand fast verdoppelt. Auch die Struktur der ehrenamtlichen Kräfte hat sich geändert. Waren es 1990 noch 68 ehrenamtliche Mitarbeiter (keine Frauen), sind es jetzt 208 Ehrenamtliche.

„Allein die Tatsache, dass es beim Bau des alten Heimes noch keine Frauen im Rettungswesen gab, stellt uns vor größere Probleme im täglichen Dienstablauf“, so Bürgermeister Mandi Katzenmayer. „Das Rettungsheim ist nicht mehr am Stand der Zeit“, so Katzenmayer weiter. So fehlen zum Beispiel die laut Hygieneverordnung geforderten Reinigungsplätze für medizintechnische Ausstattungen komplett. Die Stadt Bludenz verkauft deshalb das alte Rettungsheim samt Grund der Krankenhausbetriebsanstalt (für eine eventuelle Erweiterung). Gleichzeitig wird gegenüber dem jetzigen Heim ein Grundstück erworfen. Dort soll so schnell als möglich eine topmoderne Rettungszentrale entstehen. Finanziell beteiligen sich an diesem Großvorhaben neben der Stadt Bludenz auch das Land und alle anderen 28 Gemeinden des Bezirkes. „Ich bin überzeugt, diese Investition in die Sicherheit der 70.000 im Bezirk Bludenz lebenden Menschen ist unumstritten“, so der Stadtchef. Rund 3,9 Millionen Euro wird das Projekt kosten, Bludenz übernimmt einen Kostenanteil von rund 680.000 Euro.

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