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Millimeterarbeit beim Skaterpark

Auf diesem Bild sind deutlich die anspruchsvollen Betonierarbeiten für den künftigen Skaterpark erkennbar
Auf diesem Bild sind deutlich die anspruchsvollen Betonierarbeiten für den künftigen Skaterpark erkennbar ©Manfred Bauer
Hohe Bauhandwerkskunst erfordert die Errichtung des neuen Skaterpark im Schulzentrum Oberau.  Feldkirch. (sm) Im Konzept des mit Jugendlichen erarbeiteten Konzeptes „Spiel-und Freizentrum Oberau“ ist wie berichtet auch der Bau eines neuen Skaterparks enthalten.
Skaterpark Oberau

Nach dessen Fertigstellung im Sommer zählt dieser zu den bestausgestatteten und abwechslungsreichsten, wie auch den anspruchsvollsten Skaterplätzen mit Rampen, Bowl, Curbs, Treppe, Rails, Banks usw. in Vorarlberg. Ein auf der Errichtung solcher Bauwerke spezialisierter Betrieb aus dem Bregenzerwald führt diese Arbeiten mit großer Akribie durch. „Besonders diffizil ist dabei die Verbindung der jeweiligen Plattenelemente (keine Dehnfugen) die vor Ort gegossen werden müssen und Millimeterarbeit für die Bauhandwerker bedeuten. Dazu kommt auch noch die Oberflächenstruktur der Bahnen die ‚spiegelglatt und hart wie Stahl‘ sein muss. Geringste Unebenheiten oder gar eine Körnigkeit würden die Nutzung der Anlage stark beeinträchtigen“, beschreibt Kelterer die Vorgaben für die Bauhandwerker oder besser wohl die Baukunsthandwerker!

522.000 Euro

Im Spiel-und Freizentrum Oberau sind neben dem in Bau befindlichen Skaterparks auch ein Kinderspielplatz und ein Mehrzweckplatz (Roller Hockey) integriert. Als Lärmschutz für die Anrainer wurde gegen die Hämmerlestraße ein riesiger Erdwall aufgeschüttet der diese vor dem Rollenlärm schützen soll. Die Rückseite des Erdwalls kann im Winter von den Kindern als Rodelbahn und im Sommer einfach zum Herumtollen genutzt werden. Das Gesamtprojekt „Spiel-und Freizentrum Oberau“ (Skaterpark, Kinderspielplatz und Roller Hockey Platz) erfordert aufgrund seiner Größe ein Investitionsvolumen von rund 522.000 Euro. Der Umsetzungszeitraum für das jetzt begonnene Projekt ist für die Jahre 2012 bis 2013 vorgesehen. Das Land Vorarlberg wird sich aufgrund des weitgespannten Angebotes für Kinder und Jugendliche großzügig an den Kosten beteiligen.

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