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Milliarden für klimafreundliche Großprojekte

Windparks, blauer Wasserstoff, Biostrom aus Kuhdung – die größten Ölhändler der Welt stecken Milliarden in klimafreundliche Projekte.
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Sie suchen neue Geldquellen bei alternativen Energien. Speziell für die Energiebranche beginnt unter dem Druck von Investoren, Regierungen und Aktivisten eine neue, umweltfreundliche Ära. Für die Handelshäuser im Ölgeschäft tickt die Uhr noch etwas schneller: Bereits jetzt schmelzen die Gewinnmargen wegen stärkerer regulatorischer Kontrollen und einer wachsenden Transparenz in der Branche dahin. Deswegen suchen Marktteilnehmer wie Vitol und Trafigura abseits von Öl nach neuen Geschäftsfeldern in den Sektoren Windparks, Wasserstoff, Solar, Elektromobilität, Biokraftstoffe und Biomethan. Aber sie sind bisher noch auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen.

Nachhaltigkeit wird gefordert

Dabei nimmt der Druck, das Thema Nachhaltigkeit zu bedienen, seitens der Finanzdienstleister zu. Im September führte die französische Bank Natixis interne Geldstrafen für Geschäfte ein, die nicht umweltfreundlich sind. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) treibt eine grüne Agenda voran, weswegen andere große europäische Banken nachziehen könnten. Die in der Kritik von Umweltaktivisten stehenden Ölhändler versuchen deswegen unter anderem, im Handel mit Strom aus erneuerbaren Energien Fuß zu fassen. Vitol und die Mercuria haben bereits seit Längerem in entsprechendes Personal investiert.

Geldquelle Abfall

Zudem stecken die meisten Handelsfirmen mittlerweile hohe Summen in Solar- und Windparks. Die Vitol-Gruppe will in ihrem Kraftwerk im britischen Immingham sogenannten blauen Wasserstoff produzieren, der aus Erdgas gewonnen wird. Damit sollen die Erdölraffinerien Humber und Lindsey mit Strom versorgt werden. Auch mit Abfall soll Geld gemacht werden. Vitol hat in mehrere Start-ups investiert, darunter auch Firmen, die Kohle- und Kunststoffabfälle in Treibstoff umwandeln. Trotz verstärkter Bemühungen steht der Branche aber noch eine große Wegstrecke hin zu einem nachhaltigeren Geschäftsmodell bevor.

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