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Miller klagt Head - Salzgeber gelassen: "rechtlich klare Angelegenheit"

Miller habe laut Head-Rennchef "nicht aus Spaß unterschrieben".
Miller habe laut Head-Rennchef "nicht aus Spaß unterschrieben". ©MiK
Head-Renndirektor Rainer Salzgeber hat im ORF-Radio Vorarlberg von einer rechtlich klaren Angelegenheit gesprochen. Bode Miller habe bei der Firma mit Sitz in Kennelbach 2015 eine Vereinbarung unterschrieben, wonach er zwei Saisonen keine Weltcup-Rennen oder Weltmeisterschaften für eine andere Skifirma bestreitet, erklärte Salzgeber. Daran sei der US-Amerikaner nun gebunden.
Miller will Head klagen

“Das wurde auch nicht aus Spaß unterschrieben, sondern das war eine Unterschrift, die er gemacht hat”, sagte der ehemalige Ski-Rennläufer am Samstagnachmittag. Details zur Klage in den USA kenne er nicht. “Wir werden sehen, was wir machen können”, fügte Salzgeber hinzu.

Miller plant Comeback

Wie zuvor bekannt wurde, plant der alternde Superstar offenbar ein Comeback im alpinen Ski-Weltcup. Wie US-Medien berichteten, hat der 38-Jährige am vergangenen Montag bei einem Gericht in Los Angeles Klage gegen Head USA eingebracht.

Demnach wolle er im kommenden Winter wieder Weltcup-Rennen bestreiten, jedoch nicht auf Head-Latten, wozu er durch eine Vereinbarung mit dem Unternehmen gezwungen sei. Laut der Klageschrift, aus der unter anderem das Magazin “Outside” in seiner Internet-Ausgabe zitierte, ist die Weltcup-Saison 2016/17 “die letzte realistische Möglichkeit, wettkampfmäßig Weltcup-Rennen zu bestreiten und attraktive Sponsorengelder zu lukrieren, die notwendig sind, um seine Familie zu unterstützen”. Das Gericht werde ersucht, eine in der Aufhebungsvereinbarung mit Head enthaltene, restriktive Klausel außer Kraft zu setzen, da Miller mit Skiern der Marke “Bomber” an den Start gehen wolle.

(APA)

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