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Militär unterstützt Schweizer Heer

Bludesch - Das Bundesheer hilft bei Luftraumüberwachung für das Weltwirtschaftsforum in Davos mit. Denn mächtige Staatsoberhäupter aus aller Welt genießen naturgemäß besonderen Schutz.  

Vor allem dann, wenn sie an ein und demselben Fleck wie beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos versammelt sind. Und damit Ziel von Terroranschlägen werden könnten. Weil Anschläge auch aus der Luft erfolgen könnten, wird der Luftraum penibel im Auge behalten.

Warnschüsse auf Flieger

Das Forum startet heute und dauert bis Montag, 29. Jänner. Während dieser Zeit bringt das Bundesheer unter dem Einsatztitel „Ikarus 07“ fünf mobile Radargeräte zwischen Pfänder und Rätikon in Stellung. 46 Kilometer im Umkreis von Davos darf niemand in den Luftraum eindringen. Mit der Schweizer Armee ist man „beim Ausleuchten des Luftraumes eng vernetzt und bestens eingespielt“. Bewaffnete Helikopter und mehrere Kampfflieger stünden auf Abruf bereit, um mögliche „Eindringlinge“ abzufangen, mit Warnschüssen zum Landen zu zwingen „und im extremsten Fall das Feuer zu eröffnen“, erklärte Brigadier Karl Gruber, der mit Generalleutnant Günter Höfler den Einsatz leitet, vor Vorarlbergs Militärkommandant Gottfried Schröckenfuchs in der Walgaukaserne Bludesch. Oberster Chef der Einsatztruppe ist der Verteidigungsminister. Abschüsse von Fliegern mit Terroristen an Bord müsste der Minister anordnen oder genehmigen, sagte Gruber. Oft seien es Hobbyflieger, die man darauf aufmerksam machen müsse, dass sie auf eine Sperrzone zufliegen und ihnen eine Verwaltungsstrafe ins Haus steht. Im Vorjahr hätten drei Hobbypiloten zu Kursabweichungen gebracht werden müssen.

5600 Soldaten im Einsatz

Die Kosten des Einsatzes seien „bis auf einige Überstunden nicht nennenswert“, fügte Höfler hinzu. Für den Schutz der Politiker und Wirtschaftsbosse seien hierzulande 600 und in der Schweiz 5000 Soldaten im Einsatz, schloss Höfler.

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