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Militärgespräche zwischen USA und China

Das US-Verteidigungsministerium ist bereit, die nach der Notlandung eines Spionageflugzeugs vor eineinhalb Jahren unterbrochenen Militärgespräche mit China wieder aufzunehmen.

Wie am Donnerstag in Washington verlautete, wird dieses Thema vermutlich auch bei den bevorstehenden Unterredungen von Präsident George W. Bush mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Jiang Zemin am Freitag in Texas zur Sprache kommen. Die Militärgespräche auf hoher Ebene könnten schon im Dezember wieder aufgenommen werden, hieß es im Pentagon.

US-Präsidentensprecher Ari Fleischer wollte sich dazu nicht äußern. Er sagte, eines der wichtigsten Gesprächsthemen seien die Situation in Nordkorea. Auch China habe kein Interesse, dass es dort Atomwaffen gebe. Aus anderen Kreisen verlautete, es werde erwartet, dass Jiang in dieser Frage mit den USA zusammenarbeite. Die USA wollen auch Südkorea, wo sie 37.500 Soldaten stationiert haben, und Japan in ihre politische Initiative einbinden. Nordkorea hat inzwischen den USA einen Nichtangriffspakt angeboten.

China hat erst vor wenigen Tagen strengere Regeln für den Export von Rüstungsgütern sowie von Chemie- und Biotechnik erlassen, um Irritationen im Verhältnis zu den USA auszuräumen. Die chinesische Regierung hatte ihre Genugtuung über die Entscheidung der USA ausgedrückt, die in der moslemischen Nordwestregion Xinjiang (Sinkiang) operierende uigurische Separatisten-Organisation „Islamische Bewegung Ost-Turkestans“ auf die Liste „terroristischer Organisationen“ zu setzen.

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