Milder Winter in Vorarlberg: Salzverbrauch halbiert

Bild zeigt ein Fahrzeug des Winterdienstes auf der S16 im Klostertal.
Bild zeigt ein Fahrzeug des Winterdienstes auf der S16 im Klostertal. ©Lerch
Hohenems - Kaum Schneefall in tiefe Lagen, milde Temperaturen und Föhntage im Überfluss – der Winter zeigte bislang seine scheue Seite in Vorarlberg. Trotzdem kamen 2.200 Tonnen Salz allein in dieser Wintersaison in Vorarlberg bislang zum Einsatz.
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Von Pausen für die Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeistereien Hohenems und St. Jakob ist trotz des milden Winters
nicht die Rede. “Der Salzverbrauch ist zwar geringer als im Vorjahr – verzichten können wir auf das Siedesalz nicht”, erklärt ASFINAG-Geschäftsführer Klaus Fink. 2.200 Tonnen Salz kamen allein in dieser Wintersaison in Vorarlberg bislang zum Einsatz – im Vergleich zu 4.100 Tonnen im Vorjahreszeitraum.

Gesamtkosten bei zwei Mrd. Euro

Über 90.000 Kilometer legten die ASFINAG-Mitarbeiter in den Einsatzfahrzeugen in diesem Winter auf der A 14 Rheintal Autobahn und S 16 Arlberg Schnellstraße zurück – der Salzverbrauch reduzierte sich auf 2.200 Tonnen. „Die Gesamtkosten unseres Winterdienstes im ganzen Winter 2012/2013 beliefen sich in Vorarlberg auf etwa zwei Millionen Euro. Bislang sind die Kosten sicherlich geringer – der Winter ist aber auch noch nicht vorbei“, erklärt Fink. Selbst wenn der Schnee nicht
mehr in voller Intensität fallen sollte – das Salz bleibt erhalten. Salzmengen, die nicht verbraucht werden, können o bis zum nächsten Winter gelagert werden.

Streufahrzeuge regelmäßig unterwegs

An vielen Stellen in Vorarlberg müssen trotz der milderen Temperaturen die Steufahrzeuge regelmäßig unterwegs sein. Gewisse Streckenabschnitte trocknen den gesamten Winter nicht auf – Siedesalz hilft gegen die dort bestehende Gefahr von Eisbildung oder rutschigen Fahrbahnen.

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