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Milchgipfel bringt Verständnis für Bauern-Anliegen

Bregenz - Im Rahmen des österreichweiten Milchaktionstag des Bauernbundes veranstalteten der Vorarlberger Bauernbund und die Landwirtschaftskammer einen Milchgipfel mit Vertretern von Handel und Landwirtschaft, um die aktuelle Milchpreissenkung zu diskutieren. | Stellungnahme Adeg  | Spar  | Sutterlüty  | Josef Moosbrugger 

LK-Präsident Josef Moosbrugger rief dabei in Erinnerung, dass die Wertigkeit der Lebensmittel ständig weiter sinkt. „Während ein durchschnittlicher Haushalt vor 30 Jahren noch fast ein Drittel seines Einkommens ausgegeben hat, sind es heute ca. 12%.“ Moosbruger betonte, dass die Milchproduktion in Vorarlberg wirtschaftlich bleiben muss. „Die aktuelle Milchpreissenkung bringt einem durchschnittlichen Milchbetrieb ein Minus von 3300 Euro pro Jahr. Das ist für viele Betriebe existenzgefährdend!“

Landesrat Schwärzler bedankte sich bei den anwesenden Vertretern von SPAR (Heinz Wohlgenannt), Sutterlüty (Jürgen Sutterlüty) und ADEG (Waltraud Petritsch). „Es ist klar erkennbar, wer die regionalen Partner im Handel sind und wer nicht!“ Die Diskonter HOFER und Lidl, die die Preisspirale nach unten in Bewegung setzten, waren dem Gipfel fern geblieben. Schwärzler sprach sich für eine klare Deklarierung und Kennzeichnung der Vorarlberger Lebensmittel aus. „Möglichst regional und möglichst billig wird sich nicht ausgehen!“

Am Vormittag machte der Bauernbund bei einer Verteilaktion auf dem Bregenzer Wochenmarkt die Konsumenten auf die abenteuerliche Preisrallye bei den Milchprodukten aufmerksam. „Während der Verbraucherpreis-Index in den vergangenen 15 Jahren um 30% gestiegen ist, betrug die Preissteigerung bei Trinkmilch 0,8%.“ Der Butterpreis, so Nationalrat Norbet Sieber sei gegenüber dem Index sogar um 24% gesunken, der Emmentalerpreis um 9% gesunken!

Quelle: Vorarlberger Volkspartei

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