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Mikl-Leitner will "Rasern Kampf ansagen"

Mikl-Leitner: "Autofahrer werden zur Kasse gebeten."
Mikl-Leitner: "Autofahrer werden zur Kasse gebeten." ©VOL.AT/Philipp Steurer
Schwarzach - Mit neuem Vertrag werden letzte Lücken geschlossen: Temposünder müssen Strafen in Schweiz und Liechtenstein bezahlen.
Mikl-Leitner im VN-Interview

Wer bisher in der Schweiz einen Strafzettel bekam, war zwar gut beraten, ihn zu zahlen. Erzwingen konnten die  Eidgenossen es aber erst beim nächsten Grenzübertritt. Das ist mit dem am Montag zwischen Österreich, der Schweiz
und Liechtenstein abgeschlossenen Polizeikooperationsvertrag ab 2013 anders.

Der am Montag unterzeichnete Vertrag bringt eine bessere Zusammenarbeit bei Raser- Strafen. Strafzettel zerreißen ist also keine Lösung mehr?
MIKL-LEITNER: Jetzt haben wir die rechtlichen Grundlagen geschaff en, mit denen wir den Rasern den Kampf ansagen.
Wir haben einen engeren Austausch bei den Daten und eine bessere Zusammenarbeit beim Eintreiben der Strafen. Das heißt konkret: Die Strafzettel landen nicht mehr im Papierkorb, die Autofahrer werden zur Kasse gebeten.

Sicherheitsdirektion und Landespolizeikommando werden zusammengeführt. Wer wird neuer Landespolizeidirektor?
MIKL-LEITNER: Die Frage kommt etwas zu früh. Wir haben alle Rahmenbedingungen geschaff en. Anfang Sommer erfolgt die Ausschreibung, die Entscheidung dann Ende August. Fix ist: Ein akademischer Titel ist Voraussetzung. Ich
freue mich über jede Bewerbung.

Welche Vorteile bringt die Reform für den Bürger?
MIKL-LEITNER: Ziel ist, im Management effi zienter und rascher zu werden, Doppelund Dreigleisigkeiten zu beseitigen
um weniger Personal in der Verwaltung und mehr auf der Straße zu haben.

Dornbirn will die Polizei-Station zum Bahnhof verlagern. Derzeit laufen die Verhandlungen zwischen Bürgermeister und Bundesministerium bezüglich der Kosten-Aufteilung. Ist eine Lösung in Sicht?
MIKL-LEITNER: Das werden wir prüfen und eine Lösung finden.

Die Kriminalität nimmt ab, die Internetkriminalität nimmt zu. Ist die Exekutive hier in Wahrheit nicht immer zwei Schritte hinterher?
MIKL-LEITNER: Die Cyberkriminalität ist gestiegen, das ist eine Herausforderung. Die Attacken finden virtuell statt,
haben aber reale Auswirkungen. Da müssen wir uns wappnen. Das ist auch bei der normalen Kriminalität so: Wir dürfen nicht mit dem VW Käfer unterwegs sein und die Kriminellen mit dem Porsche.

Nach dem Vorfall an einer St. Pöltner Schule – ein Vater tötete seinen Sohn durch einen Kopfschuss – haben Sie angekündigt, eine „Task Force Kinderschutz“ einzurichten. Wie soll sie aussehen?
MIKL-LEITNER: Wir waren alle betroffen. Innerhalb der nächsten Wochen werden Experten darüber diskutieren, was wir noch an Maßnahmen setzen können. Innerhalb der nächsten Tage wird die erste Sitzung stattfinden, Ergebnisse sollen bis Ende August vorliegen.

Können solche Tragödien dadurch verhindert werden?
MIKL-LEITNER: Egal welche Maßnahmen wir setzen: Wir werden solche Tragödien nie zu 100 Prozent ausschließen
können.

(VN/Iris Burtscher/Wolfgang Heyer)

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