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Mexikanische Behörden sperren 1.352 Konten

Mexikanische Behörden haben 1.352 Bankkonten gesperrt, die ihnen zufolge 14 Banden in der Hauptstadt gehören. Dabei wurden knapp 2,7 Milliarden Peso (rund 108 Millionen Euro) eingefroren, wie der Chef des Nachrichtendienstes des mexikanischen Finanzministeriums, Santiago Nieto, mitteilte. Das Geld stehe im Zusammenhang mit kriminellen Tätigkeiten wie Drogenverkauf, Entführung und Erpressung durch Gruppen wie Unión Tepito, Anti Unión und Cártel Tláhuac.

Der Großraum von Mexiko-Stadt ist mit 22 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Nordamerikas. In der ersten Jahreshälfte 2020 wurden in Mexiko, das knapp 130 Millionen Einwohner hat, laut offizieller Statistik fast 99 Mordopfer pro Tag gezählt - noch etwas mehr als im Vorjahr. Zudem gelten mehr als 73.000 Menschen als verschwunden.

Die Gewalt in dem lateinamerikanischen Land geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Banden, die teilweise Verbindungen zu Sicherheitskräften haben. Die meisten Verbrechen werden in Mexiko nie aufgeklärt.

(APA/dpa)

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