Messerstecher tötete in Belgien ein Kind und einen Betreuer

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Tragödie in einer belgischen Kindertagesstätte: Ein Messerstecher tötete am Freitag in der flämischen Kleinstadt Dendermonde nordwestlich von Brüssel ein Kind und einen Betreuer.

Zuvor hatte das Innenministerium von drei Toten berichtet, belgische Medien sogar von fünf.

“Die Opfer sind ein Erwachsener und ein kleines Kind”, sagte ein Sprecher des Innenminsteriums auf Anfrage. Die Polizei von Dendermonde bestätigte die Angaben. Zunächst hatte das Innenministerium von zwei toten Kindern und einem Erwachsenen gesprochen. Eine Angestellte der Kindertagesstätte bestätigte telefonisch den Tod eines Betreuers. Nach ihren Angaben war der Täter in der Einrichtung “nicht bekannt”.

Bei der Messerattacke verletzte der Täter nach Angaben der Zeitung “Het Laatste Niews” außerdem rund 20 Kinder. Im flämischen Rundfunk war von einem Schwerverletzten die Rede. Die Behörden wollten zur Zahl der Verletzten und zu ihrem Zustand vorerst nicht Stellung nehmen.

Nach belgischen Medienberichten drang der Mann am Freitag in die Kindertagesstätte “Fabelland” in dem Vorort Sint-Gillis-Bij-Dendermonde ein. Bei der Tat soll der Mann nach ersten Augenzeugenberichten schwarz-weiß geschminkt gewesen sein. Das Motiv des Täters blieb vorerst unklar. Die Polizei fasste den Mann den Medien zufolge nach kurzer Flucht. Die Behörden setzten einen Suchhubschrauber ein.

Der Bürgermeister von Dendermonde, Piet Buys, zeigte sich entsetzt über die heimtückische Attacke in der Kleinstadt mit gut 40.000 Einwohnern. “Wir wissen noch nicht, wer der Täter ist”, sagte er “Het Laatste Nieuws”. Nach seinen Angaben werden die unverletzten Kinder und Mitarbeiter psychologisch betreut. “Sie sind in einem Schock-Zustand”, zitierte das Blatt Buys.

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