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Messer-Attentat in Bürser Büro

Mysteriöse Bluttat in Bürs. Ein Vermögensberater wurde in der Nacht auf Dienstag von einem unbekannten Täter im Büro überrascht und mit drei Messerstichen niedergestreckt. Der Täter ist flüchtig, die Mordkommission ermittelt.

Einbruch, Mordversuch oder Rache? Eine rätselhafte Messerattacke erschüttert Bürs. In der Nacht auf Dienstag wurde ein Vermögensberater aus Deutschland bei der nächtlichen Arbeit in seinem Büro in der Lünerseefabrik mit drei Messerstichen in Brustkorb und Bauch niedergestreckt.

Türe aufgebrochen

Etwa gegen 23.30 Uhr schlug das Opfer selber Alarm, informierte mit letzter Kraft einen Freund in seiner Heimat Deutschland über den Angriff. Dieser setzte alle Hebel in Bewegung und verständigte die Gendarmerie.

Weil die haustechnische Sicherheitsanlage nach 22 Uhr nur befähigten Personen Zutritt zu den oberen Stockwerken erlaubt und der niedergestochene Berater hilflos in einer Blutlache lag, musste die Exekutive sogar eine Brandschutztüre aufbrechen, um zum Opfer zu gelangen. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. “Wir ermitteln in alle Richtungen”, bestätigt Hans Poiger von der Mordkommission der Kripo auf “VN”-Anfrage.

Da sich der Vermögensberater erst kürzlich von seiner Freundin getrennt hat, deutet alles auf eine Beziehungstat hin. Ein Zusammenhang mit seinem Beruf als Vermögensberater und somit die Rache eines vermeintlich geschädigten Kunden wird so gut wie ausgeschlossen.

Drohungen erhalten

Denn wie aus dem Umkreis des Opfers zu erfahren war, soll der Vermögensberater – der übrigens erst seit einigen Monaten im Ländle wohnt und arbeitet – mehrfach eindeutige Drohungen aus Deutschland erhalten haben. So ist es durchaus denkbar, dass es sich bei dem Attentat um einen gezielten Mordanschlag gehandelt hat.

Die Gendarmerie ermittelt jedenfalls auf Hochtouren. Vom Täter fehlt aber noch jede Spur.

Hinweise sind an jede Sicherheitsdienststelle erbeten.

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