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Merkel gibt keine Zusage für Gastronomie-Öffnung im Dezember

Merkel erwartet schwierigen Winter
Merkel erwartet schwierigen Winter ©APA (AFP)
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel will keine Zusage geben, dass die Gastronomie am 1. Dezember wieder öffnen kann. Es sei entscheidend, dass die Zahl der Neuinfektionen wieder auf 50 Infektionen pro 100.000 in sieben Tage sinke, sagt Merkel in einem Bürgerdialog auf eine entsprechende Frage. "Dann haben wir eine gute Chance", fügt sie hinzu. "Wir tun alles, um im Dezember wieder ein bisschen voranzukommen. Aber wir müssen durch einen schweren Winter."

Man müsse vernünftig sein, auch wenn man eine erste Abflachung der Kurve der Neuinfektionen sehe. Sie wisse, dass die Gastronomie besonders betroffen sei, sagt Merkel und verweist auf die Entschädigungen für die November-Schließung.

Das deutsche Gastgewerbe warnt unterdessen vor einer Schließung von Restaurants und Gasthäusern über den November hinaus. "Das wäre perspektivisch eine Katastrophe" sagte Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges vom Branchenverband Dehoga am Donnerstag zu Reuters. "Der Dezember ist ein unglaublich wichtiger Monat für uns, 2019 haben wir im Dezember acht Milliarden Euro netto umgesetzt."

Der deutsche Bund und Länder dürften nächste Woche bei ihrem Gipfeltreffen keine voreiligen Maßnahmen beschließen. "Die Entscheidungen müssen nachvollziehbar und gut begründet sein." Die Politik müsse abwarten, wie sich die Infektionszahlen entwickelten.

Bund und Länder hatten zur Eindämmung der Viruspandemie eine Schließung der Gastronomie für November verhängt. Zudem dürfen Hotels keine Touristen beherbergen. Die Unternehmen sollen als Ausgleich vom Staat 75 Prozent ihrer Umsätze aus dem Vorjahr bekommen, größere Betriebe 70 Prozent. "Wichtig ist, dass die Novemberhilfen rasch kommen", forderte Hartges. "Es muss klar sein, dass es weitere Hilfen gibt, falls die Schließung verlängert wird." Die Unternehmen hätten extrem hohe Fixkosten. "Bei den Betrieben herrscht große Angst, wie sie den Winter überstehen sollen."

(APA/ag.)

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