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Menschenrechtler: Verhaftungswelle gegen Falun Gong in China

Seit Oktober laufe in der nordostchinesischen Provinz Liaoning eine Verfolgungswelle gegen die Anhänger der Kultbewegung Falun Gong, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mit Sitz in Frankfurt am Main am Freitag in einer Aussendung.

Ein kürzlich aufgetauchtes Dokument des eigens für die Verfolgung zuständigen “Büros 610” der Kommunistischen Partei Chinas gebe Anweisungen an Sicherheits- und Justizbehörden, wie bis Jahresende mit Falun Gong und nicht registrierten Kirchen vorzugehen ist, hieß es. Das im Ausland aufgetauchte Dokument sei am 21. November vom englischsprachigen Online-Magazin “Bitter Winter” veröffentlicht worden.

Die chinesischen Behörden gehen immer wieder gegen religiöse Gruppen vor. Davon betroffen war vor allem die Falun-Gong-Bewegung, die in den späten 90er-Jahren verboten wurde. Die Kommunistische Partei sieht die Bewegung, die sich selbst als buddhistischen Meditationsschule bezeichnet, als Bedrohung und ließ tausende Anhänger inhaftieren und teilweise angeblich auch foltern.

(APA)

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