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"Menschen werden elendiglich im Stich gelassen!"

Schwarzach - Für den freiheitlichen Klubobmann, Ing Fritz Amann, ist das gestern im Nationalrat mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossene Ende der Pflegeamnestie ein Affront der Sonderklasse.

„Menschen am und im Pflegebett werden elendiglich im Stich gelassen. Für mich sind mit dieser Entscheidung alle Nationalratsabgeordneten der SPÖ und der ÖVP rücktrittsreif. Wenn man ein bisher funktionierendes System mit ausländischen Pflegekräften ohne adäquate Alternative einfach abwürgt, dann sollten diese Mandatare besser den Hut nehmen und dabei allerdings nicht vergessen, die erhaltenen Abgeordnetengehälter zurückzuzahlen, denn solche Volksvertreter sind keinen Cent wert.“

Für Amann liefern die beiden Parteien SPÖ und ÖVP samt deren Landesgruppen ein aberwitziges Schauspiel: „Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und Forderungen wird versucht von der Verantwortung für das bevorstehende Pflegechaos abzulenken. Land gegen Bund, Bund gegen Land, rot gegen schwarz und umgekehrt. Ein derartiges Theater, das auf dem Rücken der betroffenen Menschen ausgetragen wird, verabscheue ich zutiefst. Der Wähler, Bürger und Steuerzahler hat es nicht verdient, dass ihre Volksvertreter deren Meinung, Hoffnungen und Ängste so mit Füßen treten. Das ist kein Offenbarungseid mehr, sondern bereits eine Bankrotterklärung für die beiden Regierungsparteien. Wie jedem Unternehmer bleibt Gusenbauer und Molterer nur mehr der Gang zum Konkursrichter.“

„Auch unsere SPÖ/ÖVP-Landesvertreter im Nationalrat tragen Mitverantwortung dafür, dass die Betroffenen nicht wissen, was Sache ist und wie sie die bisher gut funktionierende Pflege und Betreuung ab 1. Jänner 2008 weiter organisieren und finanzieren können. Kopf, Mayer und Co halten sich lieber in der Wiener Parteizentrale auf, anstatt die Interessen der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger zu vertreten. Und wenn jetzt die ÖVP-Landesrätin Schmid über das Ende der Pflegeamnestie ihr Bedauern zum Ausdruck bringt, dann ist das nichts anderes als ein weiterer erbärmlicher Akt im Pflegetheater der ÖVP“, betont der freiheitliche Klubobmann, Ing Fritz Amann, abschließend.

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