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Menschen mit Sozialer Ader gesucht

AbsolventInnen der Schule diskutierten über ihren beruflichen Werdegang in der Ausbildung am LKHR
AbsolventInnen der Schule diskutierten über ihren beruflichen Werdegang in der Ausbildung am LKHR ©Manfred Bauer
Infotag an der KPS Rankweil

Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflegeschule Rankweil informierte über Pflegeausbildung.

Die psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegeschule am LKH Rankweil – bildet Diplompflegekräfte in den Schwerpunkten Psychiatrie, Geriatrie und Neurologie aus. Das Interesse am Info-Tag am Samstag war sehr groß. Sehr viele Interessierte konnten sich bei Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrerinnen und Lehrer über die Ausbildungsinhalte, Unterrichtsstoffe, -methoden und –material informieren. Brechend voll war der Schulsaal bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Psychiatrisches Diplom – Was dann?“ AbsolventInnen der Schule diskutierten über ihren beruflichen Werdegang nach der Ausbildung, die beeinflussenden Faktoren und Karrierechancen mit einem psychiatrischen Diplom.

Beziehungen

40 Schülerinnen und Schüler nimmt die PGuKPS Rankweil für das kommende Schuljahr auf. Während der Ausbildung werden sie schrittweise auf ihre Aufgaben vorbereitet. Sie sind nach der Diplomierung in der Lage Menschen mit psychischen Störungen, neurologischen Erkrankungen und im Alter kompetent zu pflegen und deren Angehörige zu begleiten. Ein wichtiger Aspekt in der psychiatrischen Pflege ist der Aufbau von tragfähigen professionellen Beziehungen zu Patienten, Klienten und deren Angehörigen. Dazu werden die SchülerInnen in Kommunikation theoretisch und praktisch über alle drei Ausbildungsjahre hinweg trainiert.

Studienplätze

Gut besucht war auch die Infostelle der „connexia“ die Bewerberinnen und Bewerber über eine mögliche finanzielle Unterstützung während der Schulzeit beraten hat. Von großem Interesse waren auch die Informationen über das ab heuer mögliche „Kombistudium Pflege Vorarlberg“ an der Gesundheitsuniversität UMIT in Hall, wo drei Studienplätze für die KPS Rankweil zur Verfügung stehen.

Bis 31. Mai 2012 läuft die Bewerbungsfrist für den neuen Ausbildungszyklus (beginnend) ab Oktober 2012. Weitere Infos: http://www.khbg.at/rankweil/krankenpflegeschule

Frage: Warum eine psychiatrische Diplomausbildung?
Weil Menschen mit psychischen Problemen im Umgang mit anderen oder sich selber Unterstützung brauchen, und weil sich im Alter Besonderheiten entwickeln können, die einen speziellen Umgang in der Pflege dieser Menschen erfordert.

Bild 1:
„Hirn, Herz und Hand – also Fachwissen, Einfühlungsvermögen und manuelle Geschicklichkeit werden benötigt um Menschen in psychischen Krisen zu betreuuen. In kaum einem anderen Beruf werden diese Fähigkeiten in ähnlicher Weise gefordert wie in der psychiatrischen Pflege“.
Mario Wölbitsch, der Direktor der Pflegeschule im LKH Rankweil.

Bild 2:
„Der psychiatrische Pflegeberuf erfordert Menschen die eine soziale Ader mitbringen und gerne mit KollegInnen zusammen arbeiten, es ist ein Beruf mit Zukunft und wo selbstständiges Arbeiten gefordert ist“.
Maria Friedrich, KPS-Lehrerin

Bild 3:
„Ich würde diese Schule heute wieder beginnen, die Psychiatrie interessiert mit im Besonderen. Ungehalten bin ich wenn man einen Menschen mit einem Fußbruch bemitleidet, wenn er psychisch krank gibt es kaum Mitleid.
Stefanie Fröhle, Schülerin, 3. Klasse

Bild 4:
„Um diesen Beruf ausüben zu können muss man ein sehr großes Interesse für die Pflege von psychisch Kranken haben. Weiters, oder besser vor allem aber muss der Pflegende mit dem ganzen Herzen dabei sein.
Mark Burtscher, Schüler 3. Klasse

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