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Menschen mit Behinderung

Wir müssen so weit kommen, behindert sein nicht als ungewöhnlich zu sehen, sondern als eine der Erscheinungsformen in unserem Leben, so wie jeder von uns anders ist.

Das sagte Landesrat Hans-Peter Bischof heute, Dienstag, anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderungen. Dieser Vision sei man im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt näher gekommen.
2003 war das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen. Auch in Vorarlberg wurden zahlreiche interessante Projekte realisiert, um die Bevölkerung für die Belange und die Situation dieser Menschen zu sensibilisieren und ihre Rechte auf Chancengleichheit zu thematisieren. “Gemeinsam haben wir neue Wege aufgezeigt und viele Schritte in die richtige Richtung gemacht. Diesen Weg sollten wir weiter gehen”, zog Bischof Bilanz.

Man habe dieses Jahr als Chance genommen, die Interessen der Menschen mit Behinderungen  in die Öffentlichkeit zu transportieren. Vor allem ging es um den besseren Schutz vor Diskriminierung, die Förderung der Chancengleichheit, die Stärkung der Zusammenarbeit, mehr Verständnis für ihre Situation und eine besondere Beachtung der Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Bischof: “Ich möchte allen ins Bewusstsein rufen, dass Menschen mit Behinderungen das Recht auf völlige Gleichberechtigung und Teilnahme in allen Lebensbereichen haben.”

Für den Landesrat dürfen die Bemühungen dazu deshalb nicht mit Ablauf des Jahres 2003 beendet werden: “Erst wenn das gemeinsame Leben von Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit geworden ist, haben wir unser Ziel erreicht.”

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