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Melzer und Schett weiter

Bei den Australian Open in Melbourne sind mit Barbara Schett und Jürgen Melzer noch zwei von drei ÖTV-Spielern im Bewerb. Alle Topspieler haben am Dienstag den Aufstieg in die zweite Runde geschafft.

Jürgen Melzer profitierte beim ersten Grand Slam Turnier des Jahres in Melbourne nach nur 25 Minuten von einer Verletzung von Raemon Sluiter, der beim Stand von 3:3 im ersten Satz aufgab. Der Niederländer bekam einen Schlag auf die Ferse. Barbara Schett setzte sich nach Kampf mit 6:3,1:6,6:2 gegen Tiffany Welford durch. Die Tirolerin stellte ihrer Gegnerin, die dank Wild Card im Hauptbewerb mit dabei war, kein gutes Zeugnis aus. „Wenn ich gegen jemanden verliere, der in letzter Zeit kaum trainiert hat, muss ich mir schon Gedanken darüber machen”, ging die 28-Jährige mit der 19-Jährigen hart ins Gericht. Für Oliver Marach kam gegen den Franzosen Jean-Rene Lisnard mit 7:5,7:5,1:6,4:6,5:7 das Aus. Melzer trifft nun auf den australischen Wildcard-Spieler Nathan Healey, Schett auf Daniela Hantuchova (SVK-26).

Keine großen Überraschungen
Alle Topspieler haben am Dienstag, dem zweiten Tag der Australian Open, den Aufstieg in die zweite Runde geschafft. Die Weltranglistenerste Lindsay Davenport machte mit der Spanierin Conchita Martinez in 48 Minuten mit 6:1,6:0 kurzen Prozess. Anastasia Myskina (RUS-3) und Jelena Dementjewa (RUS-6) marschierten problemlos durch die erste Runde, Myskina besiegte Kveta Peschke 6:1,6:4, Dementjewa die Ukrainerin Aljona Bondarenko (UKR) 6:3,6:3.

Bei den Herren erfüllte Andy Roddick (USA-2) gegen Irakli Labadse beim 7:5,6:2,6:1 seine Pflicht, Lleyton Hewitt (AUS-3) beim 6:3,6:4,6:1 gegen Arnaud Clement, immerhin Australian Open Finalist von 2001, und Guillermo Coria (ARG-6) beim 6:2,6:4,6:0 über den Tschechen Tomas Berdych. Tim Henman gab beim Einzug in die zweite Runde mit 6:1,6:2,4:6,6:3 einen Satz ab. Venus Williams besiegte die Griechin Eleni Daniilidou zwar 6:1,7:5, hatte aber ihre Schwierigkeiten. „Ich bin nicht in den Rhythmus gekommen, war fehleranfällig. Aber als es dann darauf ankam, hab ich mein Spiel aber angebracht”, sagte die ältere der Williams-Schwestern.

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