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Meinungen zum tragischen Kindstod

Dornbirn  Nach dem tragischen Tod des drei Jahre alten Cain in Bregenz, wird nun intensiv nach dem vermeintlichen Täter gefahndet. Der 25-jährige Serbe soll den kleinen Jungen zu Tode geprügelt haben. VOL Live hat nachgefragt, ob in solch einem Fall der Täter abgeschoben werden sollte.
VOL Live befragte Vorarlberger
Dreijähriger Cain zu Tode geprügelt

Am Samstagabend hätte der 25 Jahre alte Miloslav M. aus Serbien den dreijährigen Cain und dessen sechsjährigen Bruder beaufsichtigen sollen. In dieser Nacht wurde Cain vermutlich von dem Serben zu Tode geprügelt. Derzeit wird international nach dem Mann gefahndet. Er wird nach derzeitigem Ermittlungsstand in der Schweiz vermutet. Da der 25-jährige Frühpensionist bereits zuvor straffällig geworden war, steht dieser Fall nun auch im öffentlichen Interesse. Die Frage „Hätte man den Tod des Jungen nicht verhindern können?“ wird immer lauter. VOL Live hat Menschen auf diese Frage angesprochen.

Zu wenig Zivilcourage

„Wenn die Mutter selbst nicht Anzeige erstattet hat – da sie selbst auch misshandelt wurde – ist es natürlich schwierig sich von Außen ein Bild zu machen. Jedoch finde ich, dass die Mutter in diesem Fall auch bestraft werden soll, da sie ja wusste, dass der Mann gefährlich ist“, meint Barbara Jacobs-Kreigenbrink aus Altach. „Es kann doch nicht sein, dass die Nachbarn die Kinder nicht haben weinen hören und sonst auch von nichts gewusst haben wollen“, bemängelt Berta Rudolf das Thema Zivilcourage. „Ich bin der Ansicht, dass hier auch die Fürsorge hätte besser nach dieser Familie schauen müssen“, so Erika Schneider aus Fußach.

Abschiebung von Straftätern

Die Tat des Serben ruft vielerorts auch eine Diskussion der Abschiebepraxis auf den Plan. Auch in diesem Fall wünschen sich viele Menschen, dass sie in Zukunft nicht mehr auf eigenem Staatsgebiet mit solch einer Person konfrontiert werden müssten. „Da der Mann ja schon polizeilich bekannt war und zusätzlich auch noch in Frühpension mit 25 Jahren, wäre es wirklich gerechtfertigt, wenn man ihn abschieben würde“, meint Berta Rudolf aus Dornbirn. Denn auch nachdem man ihn gefasst und verurteilt hätte, würde er irgendwann wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

„Ich bin der Auffassung, dass er abgeschoben werden sollte, da wir sonst ohnehin auch noch für seinen Gefängnisaufenthalt bezahlen müssten“, empört sich Herbert Mayer aus Götzis über diesen Fall. „Es ist schwierig zu sagen, was getan werden muss. Ich glaube, dass es hier nicht nur um eine Frage der Nationalität geht, sondern um die Klärung der Sachlage auch bezüglich der psychischen Hintergründe des Mannes“, meint Anna Hämmerle aus Dornbirn.

“Hätte man den Tod des Jungen verhindern können?”

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