Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Mein Klimaprotokoll

Ulrich Gabriel
Ulrich Gabriel

Gesehen im Hatlerdorf: 1 Fleischfliege am Fenster, 1 Hummel im Biergarten, 1 Biene vor dem Haus, 1 Spinne am Türstock. Nicht gesehen im Hatlerdorf: 1 Urelefant. Gesehen im Hatlerdorf: Affen (Homo sapiens) in Supermärkten, werden auch „Lebensmittler“ genannt. Das dient der Verschleierung, weil sie in Wirklichkeit Fressgierschulen sind.

Mi, 23.4. Meldung im ORF: „SUPERMÄRKTE: Ohne Plastik geht nichts. Die heimischen Supermärkte betonen, man sei bereits auf allerlei Ebenen aktiv.“ Ich frage: Auf allerlei Ebenen? Wo ist
Allerlei? Weiter: „Vor allem im Kampf gegen Plastikmüll setzen die Ketten bekannte Maßnahmen um und testen immer neue. Doch der Grat zwischen Klimaschutz, Kundenwunsch und praktischem Erfordernis ist schmal.“

Soso? Das sagen die Ketten? Eine Null-Meldung. Doch „Ketten“ trifft‘s. Sind es die Ketten, in welche die Fressgierschulen (Lebensmittler) die naiven Affen (homo sapiens?) gelegt haben? Nimm zwei! 25% auf alle Fleischsorten! Die Ferngesteuerten (Affen) gehorchen.

Dann erscheint plötzlich das Wort „Kundenwunsch“. Schwupp! Damit wird der Verhinderer klar: der Kunde. ER schaffts nicht. Die von den heimischen Affen so toll gefundene Idee der Klimarettung durch Plastiksäcklevermeidung lässt bereits nach. Tante Alfonsa hat dennoch 7 Plastiksäckle vermieden. Neues hält nur knapp zwei Monate. Fressen macht blöd. (Lehrsatz der Fressgierschule). Die EU kommt klimarettend zu Hilfe und lässt aus ihrem großen Hintern (705-fach) ein Plastik-Fürzchen entweichen: Plastikstrohhalmverbot in 3 Jahren. Ganz lieb. Affen applaudieren.

Der wirkliche Grund des Scheiterns der Plastikreduktion bei den Supermärkten wird verschwiegen: Es ist die zerstörerische PROFITGIER der Nahrungs- und Genussmittelindustrie SPAR, BILLA, Sutterlüty, Hofer, Aldi, Lidl, Metro, Merkur und aller anderen. Merke: Wenn die Schwänze der CEO, Aktionäre und Konzernchefs erschlaffen, wird Geiz geil. (Lehrsatz).

Mi, 23.4. Noch eine Meldung im ORF: „Eine Million Tier- und Pflanzenarten laut UNO bedroht“. Passt wie die Faust aufs Auge.

Mir wird der Spiegelbestseller 2013 empfohlen: Y. N. Harari: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“. Darin lese ich: „Die 1. Ausrottungswelle (70.000 bis 40.000 v. Chr.), die auf die Wanderungen des Homo sapiens als Jäger und Sammler folgte, und die 2. Ausrottungswelle, die mit der Verbreitung der Landwirtschaft (12.000 – 2.000 v. Chr.) einherging, geben uns wichtige Einblicke in die 3. Ausrottungswelle, die heute mit der Ausbreitung der Industrie Hand in Hand geht. (…) Schon lange vor der industriellen Revolution hielt der Homo sapiens den traurigen Rekord als dasjenige Lebewesen, das die meisten Tier- und Pflanzenarten auf dem Gewissen hat. Wir haben die zweifelhafte Ehre, die mörderischste Art in der Geschichte des Lebens zu sein.“

©Ulrich Gabriel
Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Gastkommentar
  • Mein Klimaprotokoll
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen