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Meilenweit kein Wasser - darum steht in Bürs ein Leuchtturm

©ZM3
Nachts leuchtet er in allen Farben und ist auch noch weit entfernt zu sehen, trotzdem sorgt der Bürser Leuchtturm oft für Fragezeichen..

von Linda Carugati/VOL.AT

Als Bürserin gehört der Leuchtturm für mich zu meiner Heimat, ich sehe ihn sogar vom Schlafzimmer aus. In der Redaktion ernte ich für die Geschichten vom bunten Turm aber oft fragende Blicke. Dabei hat das Wahrzeichen sogar historischen Charakter, auch wenn man selbst in Bürs den einen oder anderen Witz über den Leuchtturm macht.

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1836 wurde in Bürs die Spinnerei der Firma Getzner, Mutter und Cie. eröffnet. Jahrelang bot sie zahlreiche Arbeitsstellen für Arbeiter aus der Region. Nachdem die Fabrik geschlossen und mehrere Jahre nicht genutzt wurde, wollte man die Fabrik und das dazugehörige Areal in einen Gewerbepark umfunktionieren. Während die Fabrik selbst erhalten blieb, wichen die Gebäude Ende der 1990er-Jahre dem Einkaufsareal “Lünersee Park”.

“Charakteristik beibehalten”

Ein besonderes Überbleibsel aus der Zeit der Spinnerei ist ein alter imposanter Kamine. Im Rahmen eines Kunstprojekts wurde nach einer Lösung gesucht, um den Kamin ins Bild des Neubaus einfließen zu lassen. “Wir wollten die Charakteristik der Spinnerei beibehalten”, so Katharina Böhler von ZM3, Betreiber des Lünersee Parks. “50 Jahre Geschichte für 50 Jahre Schornstein – von seiner Errichtung über den Niedergang bis hin zur neuerlichen Gewinnung seiner ursprünglichen Höhe steht er im Wechsel der Zeit, um fortan Morsezeichen des Lichts und der Bewegung auszusenden”, so die Künstlerin Brigitte Kowanz, welche den Kamin durch ihre Lichtinstallation illuminierte.

Ein strahlender Turm

Nach über 15 Jahren im Einsatz verlor der Turm allerdings immer mehr an “Leuchtkraft”. Die früheren Leuchtstoffröhrern wurde vor gut zwei Jahren – nachdem das Licht des Turm drei Jahre lang nicht mehr leuchtete – von der Firma lichtFACTOR ausgetauscht. Jetzt erstrahlt der “Leuchtturm” in altem Glanz und in voller Pracht. (VOL.AT)

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