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Mehrjährige Freiheitsstrafen für Angeklagte

Mit mehrjährigen unbedingten Haftstrafen endete ein Raub-Prozess in Feldkirch für zwei Türken im Alter von 25 und 32 Jahren. Die Angeklagten hatten einem Bregenzer Lokal drei Jahre lang Schutzgelder abgenommen.

Einem weiteren Wirtshaus nötigte der 32-Jährige im Alleingang Geld ab. Ein 24-jähriger Mitläufer kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Bereits im Jahr 2002 begannen die beiden Hauptangeklagten, dem Geschäftsführer eines Bregenzer Lokals Geld abzunötigen. Immer wieder händigte ihnen der Geschäftsmann Barbeträge in der Größenordnung von 100 Euro aus.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, belästigten sie Gäste, zerschmetterten Aschenbecher und warfen Stühle durch das Lokal. Nach demselben Strickmuster ging der 32-Jährige in einer Kebab-Stube vor. In zwei Jahren erpresste er dort 1.150 Euro. Während der 32-jährige türkische Drahtzieher vom Schöffensenat des Landesgerichts Feldkirch wegen Raubes zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, erhielt sein 25-jähriger Landsmann eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Beide sind mehrfach vorbestraft. Gegen den 24-Jährigen wurden 15 Monate auf Bewährung ausgesprochen. Er war nur bei einem Vorfall dabei gewesen.

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