Mehrheit der Wienerinnen fühlt sich sicher

17 Prozent von telefonischer Belästigung betroffen
17 Prozent von telefonischer Belästigung betroffen ©APA (Archiv/Pfarrhofer)
Eine Mehrheit der Wienerinnen wägt sich im eigenen Haus in Sicherheit. Laut einer Sora-Umfrage fühlen sich 54 Prozent der Befragten in ihrer Wohnumgebung "sicher", mehr als 25 Prozent "ziemlich sicher". Immerhin neun Prozent fühlen sich "wenig", zwei Prozent "gar nicht sicher", berichtete die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger bei der Präsentation.

Je größer das Wohnhaus, desto größer die Unsicherheit, resümierte Sora. Das Sicherheitsempfinden in der Wohnumgebung ist umso höher, je größer der Freundeskreis und je besser die nachbarschaftlichen Beziehungen sind.

35 Prozent der Frauen gaben an, im öffentlichen Raum nie bedrohliche Situationen zu erleben, 45 Prozent erleben solche selten, 16 Prozent gelegentlich, fünf Prozent oft. 40 Prozent der Befragten halten es für ziemlich bis sehr wahrscheinlich, von Entreißdiebstahl und Beschimpfungen betroffen zu sein.

25 Prozent halten es für ziemlich bis sehr wahrscheinlich, überfallen, 20 Prozent sexuell belästigt zu werden. Ebenfalls 20 Prozent der Frauen haben bereits Pöbeleien oder Beschimpfungen erlebt, jeweils 17 Prozent Sachbeschädigung sowie telefonische Belästigung und elf Prozent sexuelle Belästigung.

Im Fall der Fälle reagiert aber eine Mehrzahl der Frauen richtig, wie die Umfrage ergab: 81 Prozent versuchen Selbstbewusstsein auszustrahlen, 61 Prozent nehmen Umwege in Kauf und fast jede fünfte Frau hat bereits einen Selbstverteidigungskurs absolviert.

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