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Mehrheit der Franzosen für Wiedereinführung der Todesstrafe

Eine Mehrheit der Französinnen und Franzosen ist einer Umfrage zufolge für die Wiedereinführung der Todesstrafe. In einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos gaben 55 Prozent der Befragten an, mit der Aussage "Die Todesstrafe sollte in Frankreich wieder eingeführt werden" einverstanden zu sein. Besonders hoch war die Zustimmung bei Rechten und Konservativen.

Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 vom damaligen sozialistischen Präsidenten Francois Mitterrand abgeschafft. Die letzte Hinrichtung erfolgte 1977. Damals wurde der verurteilte Mörder Hamida Djandoubi in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille auf der Guillotine enthauptet. "Die wirkliche politische Bedeutung der Todesstrafe liegt darin, dass sie auf der Idee beruht, dass der Staat das Recht hat, über seine Bürger zu verfügen - bis hin zum Tod", sagte der damalige Justizminister Robert Badinter 1981 vor dem Parlament. "So fügt sich die Todesstrafe in totalitäre Systeme ein."

Der Umfrage zufolge hat die Haltung zur Todesstrafe die Menschen in Frankreich schon in den vergangenen Jahren gespalten. Der vorherige Höchstwert, den das Institut für die Zustimmung ermittelt hat, stammt aus dem Jahr 2015 und liegt bei 52 Prozent. Im vergangenen Jahr lag die Zustimmung für die Wiedereinführung allerdings bei nur 44 Prozent. Auffällig ist, dass die Zustimmung unter den Anhängern der Linksaußenparteien besonders zugenommen hat - ein Anstieg von 31 Prozentpunkten innerhalb eines Jahres.

(APA/dpa)

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