Mehrere Busse aus Verkehr gezogen

Eine erschreckende Bilanz musste die Landesverkehrsabteilung am Samstag in Vorarlberg über den Zustand zahlreicher Reisebusse ziehen, die am Wochenende für den Transport vorgesehen waren.

Fast jeder zweite Bus (für den Transport in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens) wies schwere technische Mängel auf, für sieben bedeutete der gemeinsame Kontrollpunkt von Polizei und TÜV Endstation.

Bei einem Reisebus waren der Hauptrahmen komplett durchgerostet, bei einem anderen der Hilfsrahmen abgebrochen und der Dreieckslenker abgerissen – bei der Einfahrt eines weiteren Reisebusses in die Prüfhalle in Lauterach bei Bregenz riss dessen Bremsschlauch an der Vorderachse, die Bremsflüssigkeit spritzte heraus und zudem wies der gezogene Anhänger keinerlei Bremswirkung auf.

Insgesamt wurden bei der Schwerpunktaktion zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen 32 Reisebusse und 13 Anhänger einer technischen Kontrolle unterzogen. Bei sieben Reisebussen und vier Anhängern mussten an Ort und Stelle ihrer schweren technischen Mängel die Kennzeichentafeln samt Zulassungsschein abgenommen werden. Vier Reisebuslenker hatten von den Kontrollstellen Wind bekommen und versucht sie zu umgehen, weil sie nicht über die erforderliche Konzession zur Personenbeförderung verfügten – sie wurden dennoch ertappt und aus dem Verkehr gezogen.

Die in Vorarlberg kontrollierten Reisebusse mit Ziel Balkan stammten aus unterschiedlichen Ländern. Ein Reisebus samt Anhänger war seit April bereits das dritte Mal überprüft worden: Nachdem das Kennzeichen wegen gravierender technischen Mängel schon damals entzogen worden war, mussten die Beamten an diesem Wochenende erneut einschreiten – der Besitzer hatte sich zwar in einem anderen Land eine neue Nummerntafel „besorgt“, repariert worden war am Fahrzeug allerdings nichts.

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