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Mehr Zeit für die Weiterbildung

Wie kann man einen Fulltime-Job und eine Weiterbildung mit dem Privatleben in Einklang bringen? Über die Bildungskarenz zum Beispiel.
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Die Arbeiterkammer Vorarlberg und das AMS unterstützten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bereich der Fort- und Weiterbildung. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle und Angebote.

Bildungskarenz

Wer berufstätig ist und mehr Zeit für seine Aus- und Weiterbildung benötigt, kann dies mit der sogenannten Bildungskarenz, also einer beruflichen Auszeit. Voraussetzungen dafür sind ein aufrechtes Arbeitsverhältnis und das Einverständnis des Arbeitgebers mit der Bildungskarenz. Weiters besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen, eine finanzielle Bezuschussung des AMS zu erhalten. Das Weiterbildungsgeld orientiert sich am Arbeitslosengeld. Weitere Informationen dazu gibt es beim AMS.

Dauer der Bildungsauszeit

Eine Weiterbildung ist grundsätzlich in allen Bereichen möglich – eine Fremdsprachenschulung zählt hier ebenso dazu, wie das Nachholen eines Schulabschlusses. Wichtig ist dabei, dass die Weiterbildung förderlich für den Beruf ist. Also Hobbys, die beruflich keine Relevanz haben, sind von der Bildungskarenz ausgeschlossen. Die Mindestdauer einer Bildungskarenz beträgt zwei Monate und darf nicht länger als 12 Monate dauern. Das AMS fördert diesen Zeitraum innerhalb von vier Jahren. Dadurch besteht die Option die Bildungskarenz zu stückeln und auf mehrere Abschnitte aufzuteilen.

Bildungskarenz und Elternkarenz

Auch eine Kombination von Eltern- und Bildungskarenz ist möglich. In diesem Fall unterstützt der AMS den Arbeitnehmer mit dem sogenannten Weiterbildungsgeld. Der Zuschuss des Weiterbildungsgeldes ist jedoch abhängig von der Geburt des Kindes. Bei Geburten vor dem Jahr 2017 und einer aktuell bestehenden Elternkarenz muss die Bildungskarenz innerhalb von sechs Monaten nach Elternkarenzende angetreten werden. Bei Geburten ab dem Jahr 2017 besteht der Anspruch auf das Weiterbildungsgeld nur dann, wenn die Bildungskarenz direkt nach Ende des Kind­er­be­treu­ungs­geld­be­zugs in Anspruch genommen wird.

Bildungsteilzeit

Neben der Bildungskarenz gibt es auch noch die Bildungsteilzeit. Mit ihr lässt sich die Arbeitszeit reduzieren, ohne auf die Bezahlung der entfallenden Stunden verzichten zu müssen. Der Vorteil zur Bildungskarenz: Gerade für kleinere Ein­komm­en ist die Bild­ungs­teil­zeit finanziell attraktiver. Außerdem bleibt man in Kon­takt mit dem Betrieb und dem Ar­beits­platz. Für jede Arbeitsstunde weniger bezahlt das AMS 0,80 € „Bild­ungs­teil­zeit­geld“ pro Tag. Mit der Bildungsteilzeit lässt sich maximal 50 % der Arbeitszeit reduzieren, mindestens sind es aber 25 %. Wichtig dabei ist jedoch, dass eine Arbeitszeit von mindestens 10 Wochenstunden erfüllt werden und das Arbeitsverhältnis weiterhin vollversicherungspflichtig sein muss. Die Bildungsteilzeit eignet sich vor allem für Kurse und Lehrgänge, die mehrmals die Woche stattfinden und länger dauern. Beispiele: eine Abendschule für Berufstätige – hier ist die Be­last­ung mit Fulltime-Job und Schulbesuch sehr hoch, das führt oft zum Ab­bruch. Aber auch für das Ablegen der Berufsreifeprüfung, für einen Intensiv-Sprachkurs oder für die Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung ist die Bildungsteilzeit gut geeignet.

Weiterführende Informationen

Den Antrag auf Bildungsteilzeit und Bildungsteilzeitgeld muss man bei dem zu­ständ­ig­en AMS stellen, dieser ist abhängig vom Wohnsitz. Mehr Informationen rund um die Bildungskarenz, Bildungsauszeit und Bildungsteilzeit gibt es bei der Arbeiterkammer Vorarlberg oder beim AMS.

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