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Mehr Video-Kontrolle an den Grenzen

Schwarzach - Die Kontrolle der kleinen und mittleren Grenzübergänge in die Schweiz wir im Zuge des Schengen-Übereinkommens nach und nach auf Video-Überwachung umgestellt.

Diese Grenzstellen und das Hinterland werden außerdem verstärkt von mobilen Einheiten kontrolliert. Noch im April sollen die letzten Überwachungsanlagen, die von der Schweiz aufgebaut werden, fertig sein, berichtete am Sonntag ORF Radio Vorarlberg.

Seit 1. April ist der Grenzübergang Gaißau nicht mehr besetzt. Permanent von der Grenzpolizei überwacht werden weiterhin die vier großen Übergänge Feldkirch-Tisis, Hohenems, Lustenau-Rheindorf und Höchst. Seit 1. Dezember 2005 sind alle 14 Grenzübertritte von Vorarlberg in die Schweiz und nach Liechtenstein rund um die Uhr geöffnet. Die kleineren Grenzposten waren aber von Anfang an nur untertags besetzt und wurden in der Nacht mobil überwacht. Im Juni vergangenen Jahres wurden in Meiningen und Mäder die ersten beiden stationären Videoüberwachungssysteme installiert.

Sind die Anlagen auf Schweizer Seite fertig gestellt, werden laut Rundfunk sieben Grenzübergänge rund um die Uhr per Video überwacht. Das Bildmaterial wird zentral in Feldkirch gesichtet. „Dort findet das so genannte Video-Monitoring statt. Im Anlassfall werden die operativen Polizeikräfte zum Einsatz beordert. Es gibt diesbezüglich koordinierte Pläne mit dem Schweizer Grenzwacht-Korps“, sagte der Stellvertretende Landespolizeikommandant Siegbert Denz.

Durch die mobile Überwachung müssten Kriminelle immer damit rechnen, kontrolliert zu werden, so Denz. Zudem könne das Personal in Vorarlberg und in der Schweiz auf diese Weise effizienter eingesetzt werden.

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