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Mehr Übernachtungen - weniger Einnahmen

Nach den erfolgreichen Sommersaisonen 2001 und 2002 zeichnet sich für Vorarlberg auch für den vergangenen Sommer 2003 ein Nächtigungszuwachs ab.

In den ersten vier Monaten der Sommersaison von Mai bis August wurden im Ländle von 609.100 Gästen (+ 4 Prozent) 2,483.200 Übernachtungen (+ 2 Prozent) gebucht. Die Einnahmen aus dem Tourismus blieben bisher zwei Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Landesstelle für Statistik hervor.

Die Destination Arlberg erzielte in der bisherigen Sommersaison ein Plus von 10,5 Prozent, in der Alpenregion Bludenz wurden die Buchungen um 8,5 Prozent erhöht, im Bregenzerwald um sechs Prozent und in der Destination Bodensee-Alpenrhein um vier Prozent. Im Montafon wurde die Nächtigungsziffer des Vorjahres um 0,3 Prozent ganz knapp verfehlt, im Kleinwalsertal gab es Verluste von 6,5 Prozent.

Von Mai bis August 2003 haben die Gäste rund 650 Mio. Euro (nach 662) ausgegeben. Rückläufig waren vor allem die Umwechslungen von US-Dollar. In der Alpenregion Bludenz und am Arlberg haben die Einnahmen allerdings zugenommen, auch der Nächtigungszuwachs war in diesen Tourismusregionen groß. In den anderen Destinationen sanken die Einnahmen.

In Hotels, Gasthöfen und Pensionen blieben die Nächtigungen mit 1,320.596 (+ 0,2 Prozent) auf dem Niveau des Vorjahres. Spitzen-Hotel (4 und 5 Sterne) 5/4 konnten die Nächtigungen um fünf Prozent auf 565.300 Übernachtungen steigern, in Hotels mit drei Sternen gingen die Übernachtungen um drei Prozent auf 498.200 und in Gasthöfen (2 und 1 Stern) um vier Prozent auf 257.100 Nächtigungen zurück. In gewerblichen und privaten Ferienwohnungen stieg die Nächtigungsziffer um 6,3 Prozent aus 569.000, auf Campingplätzen gab es ein Plus von 19 Prozent auf 94.800. In Privatzimmern sank die Frequenz um 6,3 Prozent auf 207.500 und in Massenunterkünften um 0,6 Prozent auf 191.200.

Die höchsten Nächtigungszuwächse in den ersten vier Monaten der Sommersaison 2003 wurden bei den Gästen aus Frankreich, Schweiz und Liechtenstein, Holland, England und Italien erzielt. Österreichische Gäste haben ihre Buchungen gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent erhöht, deutsche Urlauber um 0,3 Prozent. Nächtigungsverluste mussten bei den Amerikanern, Schweden und Belgiern hingenommen werden.
(Schluss) ka/vv/sir

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