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Mehr Sicherheit im Arlbergtunnel - Lösung für Frächter während Sperre

1,5 Milliarden Euro investiert die Asfinag in die Sanierung des Arlbergtunnels.
1,5 Milliarden Euro investiert die Asfinag in die Sanierung des Arlbergtunnels. ©Asfinag
Die Asfinag will in den nächsten Jahren die Sicherheit des Arlbergtunnels erhöhen. 37 zusätzliche Fluchtwege, eine umfassende Sanierung und modernste Sicherheitstechnologien seien geplant. Für die Zeit der halbjährlichen Sperren 2015 und 2017 sollen die Lkw der örtlichen Frächter über den Pass fahren dürfen

Die Tunnelsicherheit soll mit Innovationen wie einem “Thermoscanner”, ein System, das überhitzte Lkw vor dem Tunnel zum Auskühlen ableitet, gesteigert werden. Dieser Scanner habe sich bereits beim Karawankentunnel bestens bewährt und rund 400 überhitzte Lkw pro Jahr aufgehalten. Der Arlbergtunnel soll der erste Tunnel im Westen Österreichs mit dieser zusätzlichen Sicherheitsausstattung werden.

Alarm bei “unüblichen” Geräuschen im Tunnel

Außerdem sei laut Asifnag die Installation des Akustiksystem “Akut” geplant. Dabei nehmen Spezialmikrofone die Tunnelgeräusche auf. Bei untypischen Geräuschen, wie etwa quietschenden Reifen, zuschlagenden Autotüren oder menschlichen Stimmen, wird in der nächsten Überwachungszentrale Alarm geschlagen. Neben dem Arlbergtunnel sollen laut Asfinag in den nächsten Jahren noch 50 weitere Tunnel mit diesem System ausgerüstet werden.

1,5 Milliarden für die Tunnelsicherheit

Weitere Bestandteile des Sicherheitspaketes für den Arlbergtunnel seien eine Hochdruck-Sprühnebelanlage, modernste Videotechnik sowie Notruf- und Brandmeldeeinrichtungen. Insgesamt will die Asfinag in den kommenden Jahren 81 Tunnel in ganz Österreich auf den neuesten Stand der Technik bringen. “1,5 Milliarden Euro fließen dabei in die Tunnelsicherheit”, teilte Alexander Walcher, Asfinag-Geschäftsführer, mit. Baubeginn ist im kommenden Winter 2014.

Sperre: Lösung für Vorarlberger Frächter

Mit den Behörden und Wirtschaftskammern der Länder Tirol und Vorarlberg hat sich die Asfinag auf eine Lösung für die Zeit der halbjährigen Sperren des Arlbergstraßentunnels 2015 und 2017 geeinigt.

Denn für die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen muss der Tunnel in den Sommern 2015 und 2017 aus Sicherheitsgründen je sechseinhalb Monate komplett gesperrt werden – ein Problem für die Wirtschaft: Derzeit rollen jeden Monat 25.000 bis 28.000 Lkw in beiden Richtungen durch den Arlbergtunnel.

Lkw mit Anhänger über den Arlbergpass

Laut Asfinag-Geschäftsführer Fink ist der Kern der nun getroffenen Vereinbarung eine Lockerung des Hängerfahrverbots über den Arlbergpass. Lkw ohne Anhänger dürfen den Pass bereits jetzt nutzen. Für die Zeit der Sperren dürfen Transporteure aus den Bezirken Landeck, Bludenz und Feldkirch im Ziel- oder Quellverkehr uneingeschränkt mit Hänger über den Pass fahren. Für das erweiterte Umfeld, das die Gebiete Vorarlberg, Tirol bis Schwaz, das Trentino und den süddeutschen Raum umfasst, gilt für Ziel- und Quellverkehr innerhalb dieser Zone ebenfalls eine Ausnahmeregelung. Alle anderen müssen Umwege in Kauf nehmen.

Wirtschaft: “Wir können damit leben”

Für Michael Tagwerker, Geschäftsführer der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, ist die Vereinbarung ein “gangbarer Weg, wenn auch ein Kompromiss”. Wenn das komme, was mit Behörden und Asfinag ausgemacht sei, sei man seitens der Wirtschaft zufrieden. “Wir können damit leben”, sagte er. Noch müsse die Regelung allerdings in Verordnungen gegossen werden. (red/APA)

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