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Mehr Platz für junge Lustenauer

Die Jugendlichen wünschen sich Freiräume in der Natur und Platz für Spiel, Bewegung und Freizeit.
Die Jugendlichen wünschen sich Freiräume in der Natur und Platz für Spiel, Bewegung und Freizeit. ©Laurence Feider
In einer Zukunftswerkstatt erarbeiteten Jugendliche Ideen für Spiel- und Freiräume.
Zukunftswerkstatt

Lustenau. Was brauchen junge Lustenauer um sich in der Marktgemeinde wohlzufühlen? Wo sind ihre Hotspots, wo fühlen sich Kinder und Jugendliche besonders wohl? Wie Lustenaus Freiräume in Zukunft aussehen könnten, darüber haben sich rund 40 Schüler der mittleren und höheren Schulen intensiv Gedanken gemacht. Auf Einladung der Gemeinde haben sie im Rahmen des Spielraumkonzepts in einer Zukunftswerkstatt an eigenen Ideen und Wünschen gebastelt und diese anschließend Erwachsenen präsentiert.

Zukunftspyramide voller Ideen
Eine Zukunftspyramide, die jetzt im Foyer des Rathauses ausgestellt ist, zeigt anschaulich, was sich diese jungen Lustenauer in Sachen Freiraumgestaltung wünschen. In jedem Baustein der Pyramide befindet sich eine Idee für einen Freiraum, die drei obersten Kartons stellen die – aus Sicht der Schüler – wichtigsten Ideen dar: Platz in der Natur, Platz für Spiel und Bewegung und einen Jugendfreiraum mit Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Auch wo dieser Freiraum sein könnte und wie ein solcher Wunschort aussieht, haben die Kids in der Zukunftswerkstatt mit Erwachsenen diskutiert. Dabei sind sie durchwegs auf positives Echo gestoßen. „Wir wollen mithilfe der Lustenauer den Blick für Potentiale im Ort schärfen und unseren Kindern wieder ihre natürlichen Bewegungsräume zurückgeben“, freut sich Bürgermeister Dr. Kurt Fischer über die aktive Mitarbeit der Bevölkerung. „Alle Ideen und Vorschläge werden in das Spielraumkonzept einfließen und so weit als möglich mitberücksichtigt“. Für die Umsetzung des Spielraumkonzepts werden Politik und Verwaltung demnächst den Startschuss geben. Dieses Jahr soll bereits das erste Projekt umgesetzt werden.

Kooperativ und verbindlich
Im Zentrum des Lustenauer Spielraumkonzepts steht die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Blick auf die ganze Gemeinde als Spiel-, Erlebnis- und Erfahrungsraum. Während des ganzen letzten Jahres haben sich Mädchen, Jungen und Erwachsene bei Streifzügen, Mental Maps und der Zukunftswerkstatt aktiv eingebracht. Was sie verbindet ist ihr gemeinsames Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Generationen wohl fühlen. An dem fachübergreifenden Projekt arbeiten darüber hinaus sowohl politische Referenten wie Planungsreferentin Sieglinde Maksymowicz und Sozialreferentin Susanne Andexlinger, als auch Partner, Multiplikatoren und Verantwortliche von Bauamt, Sicherheitswache, Bildung, Jugend, Umwelt und Soziales.

Wohlfühlorte für und mit der Bevölkerung
„Es geht es um Treffpunkte, Bewegungsräume, das Erleben von Natur, um zentrale Plätze, an denen ein Miteinander stattfindet, um Toleranz im öffentlichen Raum, um das Spielerlebnis oder die Vernetzung und Gestaltung von Wegen. Kurz: Um alle Freiräume, die von den Lustenauern genutzt werden“, erklärt Stadtplanerin Dagmar Brüggemann von AS 2 Freiraumplanung. Mit einem kompetenten Team aus Stadtplanern, Landschaftsarchitekten, Pädagogen, Sozialwissenschaftlern und Künstlern begleitet sie die interdisziplinäre Arbeitsgruppe in Lustenau auf ihrem Weg zu einem kinder- und jugendfreundlichen Ort.

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