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Mehr Planstellen für Vorarlbergs Exekutive

Konrad Kogler, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, absolvierte seinen Antrittsbesuch bei LH Wallner (im Bild v.l.: Generaldirektor Konrad Kogler, Landeshauptmann Markus Wallner und der Vorarlberger Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher).
Konrad Kogler, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, absolvierte seinen Antrittsbesuch bei LH Wallner (im Bild v.l.: Generaldirektor Konrad Kogler, Landeshauptmann Markus Wallner und der Vorarlberger Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher). ©vlk
Konrad Kogler, seit 1. Jänner Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, hat am Freitag (8. März) gemeinsam mit dem Vorarlberger Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher seinen Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Markus Wallner absolviert. Im Mittelpunkt des Treffens stand das von Land und Innenministerium im Vorjahr geschnürte Sicherheitspaket, das in vielen Punkten bereits erfolgreich umgesetzt ist.

Ebenso Thema war die jüngst von der Polizeigewerkschaft erhobene Forderung nach zusätzlichem Personal. Kogler sicherte dabei eine schrittweise Erhöhung der Planstellen für Vorarlbergs Exekutive bis 2014 zu.

Höchste Aufklärungsquote

Seit vielen Jahren weist Vorarlberg die höchste Aufklärungsquote aller österreichischen Länder aus. Im Jahr 2012 lag die Quote mit fast 60 Prozent wiederum deutlich über dem bundesweiten Schnitt. Der beachtliche Wert spreche für die ausgezeichnete Arbeit, die von den Polizeikräften und allen Sicherheitsverantwortlichen im Land geleistet wird, betonte Wallner im Gespräch. Für das Land leite sich daraus die Aufgabe ab, alles daran zu setzen, um die hohe Leistungsfähigkeit der Sicherheitskräfte zu erhalten, bekräftigte der Landeshauptmann: “Das gemeinsame Ziel muss lauten, beste Rahmenbedingungen sicherzustellen, damit die professionelle Sicherheitsarbeit im Sinne der Menschen erfolgreich fortgeführt werden kann”.

Mit Blick darauf hat das Land mit dem Innenministerium 2009 eine Sicherheitspartnerschaft geschlossen. Auf Grundlage dieser Partnerschaft ist im vergangenen Juli für die Jahre 2012 bis 2015 ein Sicherheitspaket mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen vereinbart worden. “Die Mehrzahl der damals fixierten Maßnahmen konnte bereits erfolgreich umgesetzt werden”, zog Generaldirektor Kogler eine erfreuliche Zwischenbilanz.

Planstellen werden schrittweise erhöht

Damit Vorarlberg weiter ein sicheres Land bleibt, sind neben rechtlichen Rahmenbedingungen, die ein konsequentes Vorgehen gegen Straftäter ermöglichen, “eine moderne Infrastruktur und eine gute personelle Ausstattung” notwendig, führte Landeshauptmann Wallner im Gespräch aus. Im Sicherheitspaket ist vereinbart, dass am Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive in Feldkirch pro Jahr mindestens 30 Polizistinnen und Polizisten neu ausgebildet werden. Jährlich werden darüber hinaus zumindest ein bis zwei Polizeigrundkurse bis 2015 durchgeführt. Damit werden bis zu diesem Zeitpunkt 900 Exekutiv-Planstellen eingerichtet sein.

“Wir haben in einem sehr konstruktiven Gespräch vereinbart, dass sich die Planstellen in Vorarlberg bis ins Jahr 2014 auf 900 erhöhen werden. Ich bin sehr erfreut, dass der Bund hier seine Zusage einhalten wird. Damit werden wir eine willkommene Entlastung für die Beamten in Vorarlberg erreichen und gleichzeitig für mehr Sicherheit sorgen können”, sagte Wallner nach dem Treffen mit Kogler.

(VLK)

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