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Mehr Internet- und Tankbetrüger

52 Fälle von Tankbetrug wurden im ersten Quartal angezeigt.
52 Fälle von Tankbetrug wurden im ersten Quartal angezeigt. ©VOL.AT
Bregenz - Aufklärungsquote steigt, weniger Straftaten: Die Kriminalstatistik des ersten Quartals 2012 setzt den positiven Trend in Vorarlberg fort.
Tankbetrug in Vorarlberg steigend


Die Anzahl der Straftaten hat sich um 4,7 Prozent auf knapp 5.000 Delikte verringert, während die Aufklärungsquote erstmals seit Jahren wieder auf über 60 Prozent gehoben werden konnte. Vorarlberg nimmt damit weiterhin österreichweit den Spitzenplatz bei der Aufklärungsquote ein und weist auch im Bundesländer-Vergleich den stärksten Rückgang auf.

Bei den Straftaten “gegen Leib und Leben” sowie “gegen fremdes Vermögen”, die zusammengerechnet fast 80 Prozent der Gesamtkriminalität in Vorarlberg ausmachen, sind starke Rückgänge zwischen sieben bis neun Prozent zu verzeichnen.

Mehr Suchtgift-Konsum

Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz weisen die stärkste absolute Steigerung auf (von 187 auf 273 Fälle). Dabei handelt es sich laut Polizei vorwiegend um den Eigenkonsum von “weniger gesundheitsschädlichen” Drogen wie Marihuana. Daneben sind mehr Betrugsdelikten zu verzeichnen, die etwa zur Hälfte auf Betrügereien via Internet zurückzuführen sind.

Mehr als eine Verdoppelung von Diebstählen aus unversperrten PKWs (von 40 auf 98 Fälle) musste gleichermaßen festgestellt werden. Um mehr als die Hälfte haben sich Diebstähle von Fahrrädern verringert (von 157 auf 69 Fälle), während der Diebstahl von Wintersportgeräten nach Ablauf der Wintersaison als gleichbleibend zu betrachten ist (Rückgang von 240 auf 230 Fälle). Eine Steigerung von einem Drittel ist – wohl auch im Hinblick auf die anhaltend hohen Treibstoffpreise – bei den Tankbetrügen bzw. Benzindiebstählen festzustellen (von 39 auf 52 Fälle).

Leichter Rückgang bei Einbrüchen

Bei den Einbruchsdiebstählen in Wohnungen und Häuser ist ein leichter Rückgang von vier Fällen (auf gesamt 53) zu verzeichnen. Die geringen Zahlen sind insbesondere auf das Ausbleiben von Dämmerungs‐ und Wohnungseinbrüchen in Vorarlberg im ersten Quartal 2012 zurückzuführen und bewegen sich insgesamt weiterhin auf niedrigem Niveau. Deutlich stärker ist der Rückgang von Einbruchsdiebstählen in Geschäftsbetriebe. Hier ging die Anzahl der Delikte von 102 auf 77 Fälle zurück (minus 25 Prozent).

Jeder dritte Täter kommt aus dem Ausland

Die Gesamtanzahl der ermittelten Tatverdächtigen ist als gleichbleibend (von 3.338 auf 3.369) zu betrachten. Der Anteil der Tatverdächtigen mit nicht österreichischer Staatsangehörigkeit ist leicht auf 34,6 Prozent (gesamt 1.165) gestiegen. Diese Tatverdächtigen hatten zu rund einem Drittel den Aufenthaltsstatus als Touristen und zu einem weiteren Drittel als Arbeitnehmer. Nach den stärksten Nationen gegliedert konnten deutsche Staatsangehörige (430 Personen), vor türkischen (210 Personen) und Schweizer Staatsangehörigen (75 Personen) als Verdächtige einer Straftat ausgeforscht werden.

(VOL.AT; Polizei)

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