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Mehr Güterwege für Mountainbike-Fahrer?

Montafon - Durch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs müssen die Benützungsregeln für Güterwege neu geregelt werden. Das Land hat bereits einen Gesetzesentwurf vorgelegt.

In diesem Konzept ist sichergestellt, dass Fußgänger auch künftig Güterwege uneingeschränkt nutzen können. Nicht enthalten sind aber wieder einmal die Rechte von Mountainbikern. Was vor allem in der Tourismusbranche Kopfschütteln auslöst. „Für Biker gelten die selben Argumente, wie für Fußgänger“, heißt es dazu in einer Stellungnahme von Vorarlberg Tourismus. Zudem wird im Entwurf des neuen Vorarlberger Tourismuskonzepts die Bedeutung eines attraktiven und landesweit einheitlich beschilderten Mountainbike-Netzes explizit hervorgehoben.

Diese Beschilderung wird seit Jahren vor allem vom Montafon gefordert. Die Mountainbike-Modellregion des Landes hat im Hinblick auf die internationalen Großveranstaltung „Mountainbike Marathon“ am 13. September 2008 diese Diskussion jetzt wieder neu entfacht. So laufen derzeit Gespräche mit dem Land, damit die einheitliche Beschilderung spätestens bis zu diesem Großereignis umgesetzt werden kann.

Weiters sind die zehn Montafoner Bürgermeister sowie die Vertreter von Montafon Tourismus der Meinung, dass in der Novelle des Güterweggesetzes auch die Benützung durch Mountainbiker aufgenommen werden sollte. „Diese Chance darf nicht ungenutzt bleiben“, so Standesrepräsentant Erwin Bahl. „Güterwege sind in der Regel durch hohe öffentliche Förderungsmittel subventioniert. Unter diesem Blickwinkel ist die Freigabe dieser Wege für Mountainbiker auch sachlich gerechtfertigt“, so Bahl weiter.

Zahlreiche Erfahrungen aus der Vergangenheit zur Realisierung eines Mountainbike-Routennetzes hätten leider aufgezeigt, dass vielfach von den zuständigen Organen von Güterweggenossenschaften eine Freigabe dieser Weganlagen aus teils nicht nachvollziehbaren Gründen nur schwierig oder gar nicht erwirkt werden könne. „Die Erlaubnis zum offiziellen Mountainbiken auf Güterwegen wäre ein politisches Signal dafür, dass diese Sportart für die einheimische Bevölkerung und auch für Urlaubsgäste anerkannt wird und seitens des Landes die dringend notwendige rechtliche Verankerung dafür geschaffen wird“, fordert Standesrepräsentant Bahl abschließend zum raschen Handeln auf.

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