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Mehr Fußfreiheit im Festspielhaus

Bregenz - Rechtzeitig zur Premiere des Musicals Aida am Samstag wird die Bestuhlung im Großen Saal des Festspielhaus Bregenz umgebaut.

Durch Anbringung einer neuen, gebogenen Abdeckblende an der unteren Rückseite der Stühle erhalten die Besucher rund acht Zentimeter mehr Fußfreiheit. Die Kosten von rund 80.000 Euro betragen nur zwei Promille des Umbau-Budgets.

Im Zuge der Sanierung des Festspielhaus Bregenz bis Juli 2006 wurde auch der Große Saal völlig erneuert. Die 25 Jahre alten Stühle wurden durch ein seit Jahren in vielen renommierten Konzerthäusern weltweit verwendetes Modell des italienischen Produzenten Poltrona Frau ersetzt. Der Abstand der Sitzreihen blieb gleich.

„Die Kritik an der mangelnden Fußfreiheit hat uns deshalb zunächst überrascht, haben wir uns doch bei der Auswahl des Modells an anderen renommierten Veranstaltungshäusern orientiert”, schildert der Vorsitzende der Projektkommission für die Festspielhaus-Sanierung, Festspielvizepräsident Ing. Wilhelm Muzyczyn.

Kleiner Eingriff, große Wirkung. Eine Blende an der unteren Rückseite der Stühle verhindert, dass Besucher die Füße unter die Vorderreihe schieben und sich die Zehen einklemmen können, wenn ein Besucher dort die Sitzfläche nach unten klappt. „Mit dem nun vorgenommenen Umbau ist die Fußfreiheit wieder nahezu gleich groß wie früher. Jetzt sitzt es sich auf den neuen Stühlen viel bequemer als vor dem Umbau”, ist Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart überzeugt.

Bis Ende der Woche werden die bisher geraden Abdeckungen an der unteren Rückseite der Sitze nun gegen eine gebogene Blende ausgetauscht. Sie wurde von Mitarbeitern der Landeshauptstadt Bregenz und des Festspielhauses, den Architekten des Büros Dietrich|Untertrifaller und vom Produzenten Poltrona Frau gemeinsam konstruiert. Besucherinnen und Besucher gewinnen damit acht Zentimeter Freiraum zusätzlich im Fußbereich.

Projektkommissionsvorsitzender Muzyczyn hält die Kosten von rund 80.000 Euro für „absolut vertretbar”: „Es gibt keine Baustelle, bei der nicht im Nachhinein kleinere Nachbesserungen nötig sind. Das weiß jeder, der schon einmal selbst gebaut hat.” Das Baubudget von 40 Millionen Euro werde insgesamt deutlich unterschritten, betont Muzyczyn.

Bernhard Grüsser, Repräsentant des Produzenten Poltrona Frau in Österreich, nennt die Adaptierungen „eine sehr interessante Weiterentwicklung des Stuhles und eine hervorragende Lösung für das Festspielhaus”. Man könne sich auch vorstellen, diese Variante in Zukunft bei anderen Projekten einzusetzen. Mit ihren Vorschlägen wird die Landeshauptstadt Bregenz also künftig auch in anderen Veranstaltungshäusern im EU-Raum für mehr Sitzqualität sorgen.

(Quelle: Pzwei. Pressearbeit)

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