Mehr Fahrraddiebstähle - Hohe Aufklärungsrate

Schwarzach - Die Aufklärungsrate bei Fahraddiebstählen ist laut VCÖ zum Teil äußerst gering. Die höchste Aufklärungsquote gibt es noch im Burgenland (7,8 Prozent) und Vorarlberg (6,8 Prozent).

In Vorarlberg sind im vergangenen Jahr knapp 600 Fahrräder gestohlen worden – das entspricht einer Steigerung von fast 15 Prozent. Österreichweit waren es 9.753 Fahrräder, die in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres gestohlen wurden - um fünf Prozent mehr als im Jahr davor, berichtete der VCÖ am Freitag in einer Aussendung. Fehlende Ständer würden den Dieben das Handwerk erleichtern, betonte der Verkehrsclub. Jedes dritte Rad wird in Wien gestohlen. Generell ist das Diebstahlrisiko in den großen Städten am größten. Die wenigsten Drahtesel wurden im Burgenland entwendet.

Der VCÖ empfiehlt, das Rad immer mit einem Schloss an einen festen Gegenstand anzuhängen. Das Problem dabei sei, “dass es in vielen Gemeinden und Städten viel zu wenig Fahrrad-Abstellanlagen gibt. Auch in vielen Wohnanlagen fehlen oft sichere Abstellmöglichkeiten. Das erleichtert den Dieben ihr Handwerk”, sagte Sprecher Christian Gratzer. Bei den Schlössern empfiehlt der Club ein stahlgehärtetes Bügelschloss. Sicherheitsschrauben helfen gegen den Diebstahl von Sattel und Vorderrädern. Sogenannte “Schnellspanner”, die bei Mountainbikes und Rennrädern beliebt sind, sind für Alltags-Fahrräder ungeeignet. Aufgrund der niedrigen Aufklärungsrate empfiehlt der VCÖ den Abschluss einer Fahrraddiebstahlversicherung.

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