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Mehr Bewegung ins tägliche Leben

Jetzt soll unter dem Motto "Bewegte Schule" mit vielen Aktionen und Projekten die Bedeutung täglicher Bewegung verstärkt ins Bewusstsein von Schülern, Eltern und Lehrern gerückt werden. O-Töne

Der allgemeine Fitnesszustand von Vorarlbergs Jugendlichen lässt zu wünschen übrig. Nicht zuletzt wird damit auch eine Forderung aus dem Bürgergutachten “Kinder in die Mitte” aufgegriffen, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Ein Viertel aller 6-18-jährigen Mädchen und Burschen sind übergewichtig. Solche besorgniserregende Fakten machen es umso dringlicher, die Notwendigkeit eines vernünftigen Maßes an regelmäßiger Bewegung im Rahmen eines schulischen Schwerpunktes aufzuzeigen. LR Stemer: “Aber ich appelliere auch an uns alle, sich selbst in die Pflicht zu nehmen, etwa indem man öfters die Stiege anstatt des Lifts nimmt.”

Da sich die Körpermotorik ganz entscheidend im Alter zwischen drei und sechs Jahren entwickelt, wurde mit einer frühzeitigen Bewegungsförderung bereits im Kindergarten-Bildungsplan und in der Lehreraus- und –fortbildung angesetzt. Um künftig im Schulunterricht genau abgestimmte Inhalte anbieten zu können, wird nun in Zusammenarbeit mit der Sportuni Salzburg eine Querschnittsuntersuchung an den 5. Schulstufen durchgeführt. 4.500 Schüler werden getestet.

Darüber hinaus wird eine Reihe von Projekten forciert. Unter dem Titel “Mut tut gut” werden KindergärtnerInnen und VolksschullehrerInnen abwechslungsreiche und einfach handhabbare Unterrichtsmittel zur Seite gestellt. Die Initiative “Sportkids” verfolgt das Ziel, in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren für die sportliche Bewegung zu begeistern. Und mit “Fit mix” wurde für die Oberstufe ein Bewerb für Schulmannschaften initiiert, der auf sportliche Vielseitigkeit ausgerichtet ist. Weiters soll an einzelnen Kindergärten oder Schulen bereits erfolgreich angebotenen Aktivitäten eine größere Publizität verschafft werden. Ein Beispiel ist das Sportprojekt “Schwitz a bitz” der Polytechnischen Schule Außermontafon, an dem auch Olympiasiegerin Anita Wachter mitwirkt.

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