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Mehr als zehn Millionen Corona-Infektionen in Europa

Die Lage spitzt sich zu
Die Lage spitzt sich zu ©APA (Symbolbild/AFP)
Die Anzahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in der EU und weiteren europäischen Ländern hat sich innerhalb von nur dreieinhalb Wochen auf mehr als zehn Millionen verdoppelt. Bis zum Freitag wurden im Europäischen Wirtschaftsraum einschließlich Großbritannien insgesamt 10.124.110 Fälle gemeldet. Das sind knapp 242.000 mehr als am Vortag. Erst am 20. Oktober war die Marke von fünf Millionen nachgewiesenen Infektionen überschritten worden.

Die meisten Infektionen sind laut der täglichen Übersicht des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) mittlerweile in Frankreich (1.898.710) registriert worden. Auch Spanien (1.437.220), Großbritannien (1.290.195) und Italien (1.066.401) kommen auf siebenstellige Werte. Deutschland als weiteres Land mit hoher Bevölkerungszahl folgt mit mehr als 750.000 Fällen auf Rang fünf, Österreich mit bisher 182.062 Infizierten auf Platz zwölf.

Allerdings scheinen etwa in Italien die neuen Maßnahmen trotz eines neuen Höchststandes der Corona-Neuinfektionen zu wirken. Laut Gesundheitsministerium sank der Reproduktionswert von 1,7 auf 1,4, teilte der Experte der Behörde, Giovanni Rezza, am Freitagabend mit. Knapp 41.000 Neuinfektionen wurden binnen 24 Stunden verzeichnet. Besorgniserregend sei der Anstieg der Zahlen der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen.

Bei den aussagekräftigeren 14-Tages-Inzidenzen je 100.000 Einwohner lag Österreich mit 969,2 Fällen im negativen Spitzenfeld, das von Luxemburg (1.327,4) Tschechien (1.282,7) und Liechtenstein (1.143,9) angeführt wird. Dahinter auf Rang vier folgt schon Österreich knapp vor Slowenien (969,0) und Belgien (947,0).

In der gesamten von ECDC beobachteten Region hat es bisher rund 258.000 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19-Erkrankungen gegeben. Österreich liegt aktuell mit 5,0 Covid-Toten je 100.000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen im europäischen Mittelfeld. Die höchsten Werte weisen Tschechien (27,2), Belgien (22,0) und Ungarn (12,1) auf.

Zum Wirtschaftsraum zählen neben den 27 EU-Staaten auch Norwegen, Island und Liechtenstein. Das ECDC schließt auch das frühere EU-Mitglied Großbritannien mit ein. Dafür wird die Schweiz mit ihren bisher rund 250.000 bestätigten Corona-Fällen nicht einbezogen.

Deutlich höher sind die europäischen Corona-Zahlen beim WHO-Regionalbüro Europa, das insgesamt 53 Länder zur europäischen Region zählt. Die Zahl der bestätigten Infektionen lag bei der WHO für die Region am Freitag bei knapp 14,2 Millionen, die Todeszahl bei fast 330.000.

(APA/dpa)

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