Mehr als 400 Menschen mit Corona auf Intensivstationen

Mehr als 2.000 Infizierte im Krankenhaus
Mehr als 2.000 Infizierte im Krankenhaus ©APA/THEMENBILD
Mehr als 400 Menschen müssen derzeit in Österreich nach einer Corona-Infektion intensivmedizinisch behandelt werden. Exakt 403 Intensiv-Patientinnen und -Patienten meldeten das Gesundheits- und Innenministerium am Dienstag. Das sind um 26 Betroffene mehr als noch tags zuvor bzw. 86 mehr als vergangene Woche. Innerhalb von 24 Stunden sind 39 weitere Menschen an oder mit Covid-19 verstorben. Seit Beginn der Pandemie verloren 11.554 Menschen mit einer Corona-Infektion ihr Leben.

Die Zahl der aktiv an SARS-Cov-2 Infizierten ist auf fast 80.000 gestiegen. Derzeit laborieren 79.239 an einer Infektion, das sind um 2.692 mehr als am Montag. Dadurch hat sich auch die Zahl der Menschen, die mit Covid-19 im Krankenhaus liegen, erhöht. Am Dienstag waren 2.152 Personen in Spitalsbehandlung, wieder um 150 mehr als tags zuvor. Vor fast einem Jahr, am 25. November 2020, wurde der bisherige Höchststand bei der Intensivbelegung gemeldet. Da brauchten 709 Menschen intensivmedizinische Betreuung.

Zwar ist die Zahl der Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden nach den Rekordwerten am Wochenende nicht mehr so hoch und liegt bei 7.712. Der Durchschnitt ist mit 8.411 wesentlich höher. Allerdings ist durch die explosionsartige Erhöhung auch die Sieben-Tages-Inzidenz massiv angestiegen und beträgt nun 659,1 Fälle pro 100.000 Einwohner. Schaut man sich den vergangenen Dienstag an, so wurden da noch 5.398 Neuinfektionen verzeichnet und die Inzidenz lag noch bei 403,9.

Ein Blick auf die Bundesländer zeigt, dass Oberösterreich bei der Sieben-Tages-Inzidenz mit weit über 1.000 wieder vorne liegt. 1.056,2 Fälle pro 100.000 Einwohner wurden in der vergangenen Woche verzeichnet. In Salzburg lag dieser Wert bei 894,6, gefolgt von Niederösterreich mit 691,7 und Kärnten mit 617,2. In Tirol war die Sieben-Tages-Inzidenz bei 597,4, in Vorarlberg bei 573,6 und in der Steiermark bei 554,2. Am besten standen das Burgenland mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 464,8 und Wien mit 405 da.

Nach dem Wochenende wird auch wieder mehr getestet. Am Dienstag wurden 643.065 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet, die in den vergangenen 24 Stunden durchgeführt wurden. Davon waren 318.359 aussagekräftige PCR-Tests. Die Positiv-Rate beträgt derzeit 2,4 Prozent. Seit Pandemie-Beginn wurden fast 127 Millionen Tests durchgeführt.

Die Impfzahlen waren auch am Montag weiterhin hoch. 40.389 Personen haben sich impfen lassen - so viele wie an keinem Montag seit Anfang Juli. Davon haben sich deutlich mehr als die Hälfte (24.211) den "dritten Stich" geholt. Aber auch die 10.792 neuen Erstimpfungen sind für den traditionell eher impfschwachen Montag ein vergleichsweise hoher Wert.

Die meisten Impfungen hat es einmal mehr in Wien (12.412) und Niederösterreich (8.813) gegeben. Aber auch Oberösterreich hat - nachdem am Sonntag gerade einmal eine Impfstelle geöffnet hatte - am Montag 5.232 Impfungen durchgeführt. Bei den Erstimpfungen liegt der Impfnachzügler Oberösterreich mit 2.099 sogar an zweiter Stelle hinter Wien (2.739) und noch vor Niederösterreich (1.898). Dahinter folgen Tirol (1.365 Erstimpfungen), die Steiermark (1.133), Salzburg (648), Kärnten (403), das Burgenland (189) sowie Vorarlberg (51). 267 Erstimpfungen konnten keinem Bundesland zugeordnet werden, etwa weil die geimpfte Person über keinen Hauptwohnsitz in Österreich verfügt.

In ganz Österreich verfügen damit aktuell 64,6 Prozent der Bevölkerung über ein gültiges Impfzertifikat - um knapp 49.000 mehr als in der Vorwoche. Am höchsten ist die Durchimpfung nach wie vor im Burgenland mit rund 72 Prozent. Danach folgen Niederösterreich (67), die Steiermark (65), Wien (64), Tirol (63), Vorarlberg (62), Kärnten und Salzburg (61), sowie Oberösterreich mit knapp unter 60 Prozent Durchimpfung. Am stärksten gestiegen sind die Durchimpfungen in den vergangenen sieben Tagen in Kärnten, Wien und Tirol.

Seit Ausbruch der Krankheit hat es in Österreich bereits 899.777 bestätigte Coronafälle gegeben. 808.984 Menschen haben sich nach einer Infektion wieder erholt. Seit Pandemie-Beginn sind pro 100.000 Einwohner 129,3 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

(APA)

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