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Medaillen am laufenden Band

Vor 100 Jahren wurde in Dornbirn mit dem damaligen Verein Vorarlberger Skiläufer jener Sportverband gegründet, der in der Folge die größten Erfolge in der Vorarlberger Sportgeschichte verzeichnen sollte.

Ging es anfänglich in erster Linie darum, den in alpinen Regionen noch relativ jungen Skisport vor allem in organisatorischer Hinsicht zu unterstützen, Skikurse für Skiinteressierte abzuhalten bzw. neue Skigebiete zu erschließen, so kam es nach dem ersten Weltkrieg mit der Neukonstituierung als Verband zu einer Verschiebung der Hauptaktivitäten. Immer häufiger stand nun die Organisation von Wettkämpfen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Zunächst beteiligten sich Vorarlberger Skiläufer vornehmlich auf regionaler Ebene aktiv an skisportlichen Veranstaltungen, kamen aber auch bereits zu internationalen Einsätzen. Nach den Erfolgen von Skipionier Hannes Schneider im schweizerischen Ausland war es der Bregenzer Rudolf Neyer, der 1927 in Cortina als erster Vorarlberger an den internationalen FIS-Wettkämpfen, wie die späteren Weltmeisterschaften damals noch hießen, teilnahm. Wegen des umstrittenen Arier-Paragraphen trat er allerdings damals für Deutschland an, weil die Vertreter des ÖSV gesperrt waren. Neun Jahre später war der Frastanzer Edwin Hartmann in Garmisch erster Olympiateilnehmer aus dem Ländle. 

Ab der Mitte der 30 er Jahre beteiligten sich auch Vorarlberger Alpine verstärkt an internationalen Wettkämpfen und erreichten durch Richard Werle (erster österreichischer Sieger am Lauberhorn) und Willi Walch (erster Medaillengewinner bei einer FIS-WM) zahlreiche Spitzenplätze im In- und Ausland. Nach dem Krieg kamen die heimischen Läuferinnen und Läufer sogar innerhalb weniger Jahre zu Titelehren bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften (Trude Jochum-Beiser und Othmar Schneider). Diese Erfolge waren auch ein Indiz für die ausgezeichnete Verbandsarbeit.

Anfang der sechziger Jahre erreichte die Dichte im Vorarlberger Skisport ihren Höhepunkt. Mit Marianne Jahn und Egon Zimmermann stellte unser Land 1962 drei Weltmeister, Erika Netzer und Gerhard Nenning sorgten für weitere Medaillen. Zwei Jahre später wurde Zimmermann am Patscherkofel Olympiasieger, seine Namenskollegin Edith Zimmermann holte Silber.

In der Folge dauerte es einige Jahre, bis die Alpinen des VSV wieder über Triumphe bei großen Titelkämpfen jubeln konnten. Dafür sorgten erstmals die Nordischen für Schlagzeilen, denn Toni Innauer wurde 1980 in Lake Placid Olympiasieger auf der Normalschanze. 1988 wurden Anita Wachter und Hubert Strolz in Calgary jeweils Olympiasieger in der alpinen Kombination. Der Montafonerin blieb es schließlich 1993 auch vorbehalten, für den ersten Vorarlberger Sieg im Gesamtweltcup zu sorgen. Für die letzten Titelgewinne aus VSV-Sicht sorgten in den 90 er Jahren Patrick Ortlieb (OS 1992, WM 1996) und Mario Reiter (OS 1998).

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