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Mechaniker durch Stromschlag von Leiter katapultiert: Jetzt Sieg vor OGH

Nach Stromschlag Sieg vor OGH.
Nach Stromschlag Sieg vor OGH. ©APA/Themenbild
Wien, Feldkirch. 30-jähriger Arbeiter konnte Höchstgericht davon überzeugen, dass Maschinenhersteller schuld war.


Ein Produktionstechniker wurde 2011 an der Maschine eines Vorarlberger Kunstoffwerkes schwer verletzt. Eine Plastiktüte hatte sich in der Anlage verklemmt, diese wollte der Arbeiter herausholen. Dabei berührte er mit dem Fuß den Silo und wurde durch einen Stromschlag von der Leiter katapultiert. Der Mann stürzte drei Meter in die Tiefe und brach sich den Ellbogen. Zusätzlich erlitt er mehrere Prellungen. Der Grund des Unfalles: Die Maschine war nicht ausreichend geerdet.

Langer Kampf

Rechtsanwalt Edgar Veith klagte den Maschinenhersteller nach dem Produkthaftpflichtgesetz und bekam nun in oberster Instanz Recht. “Dem Arbeiter ist kein Mitverschulden vorzuwerfen, der Fehler lag allein bei der Produktionsfirma”, lautete die Begründung der oberstgerichtlichen Entscheidung sinngemäß. Veith ist froh, dass sein Mandant den Prozess gewonnen hat. Nun geht es noch um die Höhe der Forderungen. Und: Die Maschine wurde mittlerweile zusätzlich geerdet.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

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