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Maya Rinderer an International School in Buchs

Maya Rinderer (3. v. l.) bei den Schülern der International School Rheintal in Buchs
Maya Rinderer (3. v. l.) bei den Schülern der International School Rheintal in Buchs ©Bandi Koeck
Dornbirn/Buchs. (BK) Die Dornbirner Jungautorin Maya Rinderer hielt ihren ersten Workshop zu ihrem Buch „Esther“ an der International School Rheintal (ISR) in Buchs ab. Schüler aus den 7. bis 10.

Klassen haben in den vergangenen Wochen Rinderers Roman „Esther“ gelesen und sich intensiv mit dem Thema Holocaust bzw. Shoah auseinander gesetzt. Nachdem die 16-jährige Dornbirnerin bereits im vergangenen Jahr eine Lesung an der Schule gemacht hat, bestand großes Interesse, ihr Buch im Unterricht zu behandeln. Die Schüler lasen Kapitel für Kapitel und schrieben Fragen und Zusammenfassungen in ihre Lesetagebücher. Als besonderen Abschluss wurde Maya Rinderer in die Schule eingeladen, wo sie einen 2-stündigen Workshop für die 12- bis 17-jährigen Schüler leitete.

„Ich glaube mein Schreibstil ist einfacher als der von Tolstoj“ sagte sie den Schülern der 10. Klasse, die sich literarisch schon auf die vorgegebene Leseliste der Matura vorbereiten. „Aber in 10 Jahren werde ich wieder anders schreiben als jetzt.“ Sie selbst liest ja sehr viel und so wurde auch über Jane Austen und Martin Suter palavert. Der Workshop wurde im Sitzkreis abgehalten und war sehr persönlich gestaltet. Maya Rinderer gab Schreibtipps, sprach über Schreibblockaden und beantwortete durchdachte wie auch kritische Fragen der Schüler. Auch über ihre aktuellen Projekte sprach sie: „Ich schreibe jeden Tag für mich wie auch für andere. Mein Schreibstil hat sich seit Esther 30 mal entwickelt. Ich möchte nie wieder so schreiben, es war eben eine Phase mit 12.“ Maya Rinderers größter Traum ist, dass ihr Buch ins hebräische übersetzt wird, damit es ihr Großvater, dem das Werk gewidmet ist, lesen kann.

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