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Vorarlberg: Maturaerfolg auf Umwegen

Schüler konnten schlechte Noten durch Kompensationsprüfungen ausgleichen.
Schüler konnten schlechte Noten durch Kompensationsprüfungen ausgleichen. ©Symbolbild: APA/HERBERT NEUBAUER
Zwar liegen noch keine Ergebnisse vor, dennoch ist es eindeutig: Viele der Vorarlberger Maturakandidaten, die einen Fünfer in der schriftlichen Arbeit schrieben, konnten sich durch die sogenannte mündliche Kompensationsprüfung retten, wie die "Vorarlberger Nachrichten" heute berichten.
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Rund ein Fünftel der Schüler hätten im Angstfach Mathe bei der schriftlichen Prüfung einen Fünfer geschrieben. Deshalb stand besonders das Fach Mathematik bei den mündlichen Nachprüfungen im Mittelpunkt. Wie die “VN” aus Schulen und Schulinstitutionen in Erfahrungen bringen konnte, konnten die meisten Fünfer ausgeglichen werden.

“Ein großer Anteil der Kandidatinnen und Kandidaten, die bei den schriftlichen Arbeiten negativ waren, konnten sich bei Kompensationsprüfungen auf eine positive Beurteilung verbessern”, sagte Michael Grünwald, Direktor der Höheren Technischen Lehranstalt Dornbirn gegenüber den “VN”.

“Sind zufrieden”

Reinhard Sepp, Direktor der BRG/BORG Schoren berichtet ähnliches: “Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Eine deutliche Mehrheit der Kandidaten hat das Nicht genügend ausgemerzt. Wer nun glaubt, dass ihnen das geschenkt wurde, der irrt sich. Diesen Schülern gelang der Nachweis, dass sie die grundlegenden Dinge verstanden haben.”

Der Direktor befürchtet allerdings, dass es die Kompensationsprüfungen in Zukunft nicht mehr geben werde, sondern diese durch schriftliche ersetzt werden würden. “Das ist meiner Meinung nach gefährlich, weil die Problematik der komplizierten Textformulierungen in diese Kompensationsprüfung hineingetragen würde”, sagte Sepp gegenüber den “VN”:

Bei dem Kompensationsprüfungen erhalten die Schüler fünf Fragestellungen, die in zwei Teile aufgeteilt werden. Teil eins musste von den Maturanten ohne Zwischenfrage des Prüfers selbst präsentiert werden, beim zweiten Teil durfte der Prüfer Zusatzfragen stellen. Die Schüler hatten jeweils bis zu 40 Minuten Vorbereitungszeit.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der heutigen VN-Ausgabe!

 

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