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Maßnahmen zur Entlastung des Schwerverkehrs bei Grenzübergang

Blechlawinen rollen täglich über die Rheinbrücke Au/Lustenau.
Blechlawinen rollen täglich über die Rheinbrücke Au/Lustenau. ©edithhaemmerle
Die Verkehrsproblematik rund um die Grenze Au/Lustenau wurde diskutiert. Lustenau/Au. Täglich dasselbe Bild: Der Schwerverkehr staut sich auf der Reichsstraße in Lustenau. 1300 Lkw passieren an Spitzentagen den Grenzübergang. Auch der Pkw-Verkehr ist enorm. Bis zu 20.
Diskusssion zur Problemlösung des Schwerverkehrs

000 Pkws fahren täglich über die Rheinbrücke. Beim Zollamt Au reihen sich die Lkw in die Schlange, die auf die Zollabfertigung warten. „Maßnahmen zur Beschleunigung der Zollabwicklung sind dringend notwendig“, ist man sich bei der Schweizer Zollbehörde einig. Und es wird auch etwas unternommen. Zur Erörterung der
Problematik kamen unter anderen Willi Haag, der Regierungsrat des Kantons St.
Gallen, und Zollinspektor Walter Portmann zu einem Gespräch, direkt beim Zollamt. Von Vorarlberger Seite waren Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und der Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer vor Ort.

Neue Rampe beim Zollamt Au

Mit dem Bau einer Rampe und einer zusätzlichen Lkw-Spur beim Zollamt Au sollen sich die Abfertigungszeiten verkürzen und dadurch den Stau reduzieren. „Das gleiche Problem stellt sich beim Güterbahnhof Wolfurt“, erklärt Rüdisser. Die Schwerfahrzeuge müssen nach wie vor in Wolfurt vorabgefertigt werden. Dort bekommen die Lkw-Fahrer einen Laufzettel, mit dem sie weiter über Lustenau zur Schweizer Grenze fahren. „Durch den Bau der Rampe beim Zollamt Au sollen dann die Abfertigungszeiten deutlich verkürzt werden“, sieht Zollinspektor Walter Portmann eine Erleichterung noch in diesem Jahr, bevor die Lösung in Form der „Variante Z“ durch das Ried erfolgen soll. Für ihn sei ein Umdenken in der Bevölkerung für die Zukunft unumgänglich. Die Alternative zum Pkw, öffentliche Verkehrsmittel zu benützen, oder der zeitweise Umstieg aufs Fahrrad, wäre für ihn ein weiterer Schritt. Dabei sollen auch die verbesserten Bahnverbindungen durch den Bau der neuen Eisenbahnbrücke entgegenkommen.

 Nadelöhr Reichsstraße

Durch die beengten Straßenverhältnisse auf Lustenauer Seite gibt es nur  beschränkte Möglichkeiten. „Es gibt immer wieder gefährliche Situationen, wenn die Lkws den Fahrradstreifen und teilweise sogar den Gehsteig befahren müssen, um dem Abbiegeverkehr, von der Brücke kommend, Platz zu machen“, erklärt Bürgermeister Fischer das tägliche Bild an der Ampelkreuzung der Reichsstraße zur Grenze. Deshalb soll die Erweiterung des Kurvenradius beim Pizza-Restaurant dem Schwerverkehr eine verbesserte Option bieten. Die  Ausdehnung in Form einer weiteren Fahrspur auf Seite des Zollamtes ist in Planung. „Diese Maßnahmen werden im Zuge der Belagssanierung in diesem Bereich im kommenden Jahr umgesetzt“, sagt Rüdisser. Die Arbeit sei damit aber noch nicht erledigt, verspricht der Landesstatthalter. „Eine Arbeitsgruppe, begleitend zum Projekt ,Mobil im
„Rheintal‘ ist beauftragt, weitere Maßnahmen zur Verringerung der Schwerverkehrsproblematik am Grenzübergang zu entwickeln.“

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