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Massaker an US-Volksschule: Obama erschüttert

US-Präsident konnte das Drama an der US-Volksschule kaum fassen.
US-Präsident konnte das Drama an der US-Volksschule kaum fassen. ©EPA
Sichtlich erschüttert hat US-Präsident Barack Obama nach dem Amoklauf von Connecticut die "heimtückische Tat" verurteilt. Wiederholt kämpfte er mit den Tränen und musste innehalten, als er am Freitagnachmittag (Ortszeit) im Weißen Haus ans Mikrofon trat.

Das Land mache derartige Tragödien zu häufig durch, sagte Obama zum Blutbad an Kindern und Lehrern an der Grundschule in Newtown.

Er reagiere nicht nur als Präsident, sondern auch als Vater, so der Präsident, der zwei Töchter hat. Er fühle überwältigende Trauer: “Unsere Herzen sind gebrochen.” Als Konsequenz aus dem Amoklauf, bei dem nach Medienberichten 27 Menschen getötet wurden, forderte Obama “bedeutsame Schritte”: “Wir müssen zusammenkommen…, jenseits von politischen Erwägungen.”

Queen “tief schockiert” von Schulmassaker in den USA

Auch die britische Königin hat ihr Mitgefühl geäußert. In einem Schreiben an US-Präsident Barack Obama zeigte sich die Queen am Freitag “tief schockiert und betrübt” über den Tod von insgesamt 26 Schülern und Erwachsenen an der Sandy Hook Grundschule in Newtown. “Insbesondere die Nachricht, dass so viele der Toten Kinder sind”, habe sie sehr bestürzt. Großbritannien sei in “Gedanken und Gebeten” bei den Opfern der Tragödie.

Zuvor hatte bereits der britische Premierminister David Cameron sein Mitgefühl und sein Entsetzen zum Ausdruck gebracht. Er sei “in Gedanken bei den Verletzten und denen, die ihre Liebsten verloren haben”, sagte Cameron. Es sei “herzzerreißend”, an diejenigen zu denken, denen ihre Kinder “in so jungem Alter” genommen worden seien.

EU-Kommissionspräsident Barroso “tief erschüttert”

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso äußerte sich tief erschüttert. “Junge Leben voller Hoffnung wurden zerstört”, erklärte Barroso. Auch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton gab ihrer “Erschütterung” Ausdruck. Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande erklärte seine “tiefe Erschütterungen und Bestürzung”. Die australische Premierministerin Julia Gillard erklärte, auch “unsere Herzen sind gebrochen”. “Wir teilen Amerikas Erschütterung über diesen sinnlosen und unbegreiflichen Akt des Bösen.”

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Schießerei an einer Grundschule im Bundesstaat Connecticut mit 26 Todesopfern verurteilt. “Kinder als Ziel auszuwählen, ist eine hasserfüllte und unfassbare” Tat, erklärte Ban am Freitag in New York. In dem Schreiben an den Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy, äußerte Ban “tiefes Beileid angesichts der skandalösen Morde”. Bei der Schießerei an der Sandy Hook Grundschule in Newtown starben am Freitag 20 Kinder und sechs Erwachsenen sowie der mutmaßliche Todesschütze. Es war das schlimmsten Schulmassaker in der Nachkriegsgeschichte der USA.

(APA)

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