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Maßnahmenprogramm gegen Feinstaub

Die Vorarlberger Landesregierung hat ein 30+1-Punkte-Programm gegen die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffoxide beschlossen. Für die kommenden drei Jahre sind drei Millionen Euro budgetiert.

Wie Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) und Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler (V) am Dienstag nach der Regierungssitzung bekannt gaben, soll der landesweite Maßnahmenkatalog die Hintergrundbelastung durch Schadstoffe senken und zur Unterschreitung der Immissionsgrenzwerte führen. Zur Umsetzung der geplanten Schritte sind für die kommenden drei Jahre drei Millionen Euro budgetiert.

Der beschlossene Katalog umfasst nach Angaben von Schwärzler mehrere Maßnahmen, die rasch realisiert werden können bzw. im Rahmen des Vorarlberger Verkehrskonzepts verwirklichbar sind. Vorgesehen sind etwa fahrzeugtechnische Maßnahmen wie die Nachrüstung der rund 300 Busse im öffentlichen Personennahverkehr sowie von Lkw. Auch gegen Wiederaufwirbelung und Fahrbahnverschmutzung sollen Vorkehrungen getroffen werden.

Im Rahmen des Verkehrskonzepts werden etwa eine Veränderung des Verkehrsverhaltens, eine Verflüssigung des Verkehrs oder auch Tempolimits angestrebt. Dazu sollen unter anderem eine Optimierung von Signalsteuerungen oder die Schaffung von verkehrsberuhigten Zonen beitragen. Ebenfalls im Maßnahmenkatalog enthalten sind Forderungen an den Bund wie beispielsweise die Verschärfung von Abgasgrenzwerten bei Straßenfahrzeugen.

Der landesweite Katalog basiert auf umfangreichen Status-Erhebungen in Dornbirn, Feldkirch und Lustenau. Für diese drei Kommunen werden zusätzlich regionale Maßnahmen ausgearbeitet.

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