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Maskierung und Demaskierung als Kunstthema

"Verschleierung" des Selbst
"Verschleierung" des Selbst
Ausstellung "masqué"

Bregenz. Die derzeit im Magazin4 unter dem Titel “masqué” präsentierte Kunstausstellung zeigt eine Form der Inszenierung und Verschleierung des Selbst in der Kunst aus Zentral- und Osteuropa.

Die Ausstellung untersucht verschiedenste Formen und Strategien der Maskierung und Demaskierung des Selbst, wobei der primäre Focus auf der Kunst aus Zentral- und Osteuropa liegt. Die Werke, die unter dem kommunistischen Regime und der darauf folgenden post-sozialistischen Situation geschaffen wurden, müssen als politisches Statement gesehen werden. Denn jene Staaten verübten ein Verbot auf individuelle künstlerische Formulierungen des Selbst, da diese mit dem offiziellen Staatsmonopol der Bildproduktion brachen und zu einer möglichen Gefahr für das System wurden. Manipulation, Imitation, Rückzug, Transfer, Camouflage oder Kostümierung, eine unterschiedliche Anzahl an Widerstandstechniken und entsprechenden Verdeckungen dienen als Repräsentation von Subjektivität.
Die Ausstellung ist noch bis 16. Mai geöffnet.
(tok)

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