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Mäßiger Nächtigungsrückgang

In den Monaten Mai bis August haben in Vorarlberg 595.100 Gäste 2,45 Millionen Nächtigungen gebucht. Die Zahl der Gästeankünfte ist im Vergleich zu 2003 um 2,5 Prozent gesunken, die Nächtigungsziffer um 1,7 Prozent.

Die Sommersaison 2004 begann im Mai mit einem kräftigen Nächtigungszuwachs von 8,5 Prozent, im Juni kam es zu Verlusten im gleichen Ausmaß, im Juli sank die Nächtigungsziffer um 3,5 Prozent, im August konnte das Vorjahresergebnis um 0,2 Prozent verbessert werden. Dies bedeutet für die Vorsaison ein Minus von 2,6 Prozent, in der Hauptsaison sank die Nächtigungsziffer um 1,3 Prozent.

Nächtigungszuwächse gab es nur in den Hotels der gehobenen Kategorie sowie in den gewerblichen und privaten Ferienwohnungen. In den 5/4-Sterne-Hotels beträgt der Zuwachs ein Prozent, in den Ferienwohnungen 1,7 Prozent. In den anderen Unterkunftsarten war die Entwicklung negativ. In den 3-Sterne-Betrieben sank die Nächtigungsziffer um 1,5 Prozent und in den 2/1-Sterne-Betrieben um über zehn Prozent. Privatzimmer-Vermieter und Campingplatz-Inhaber mussten jeweils ein Minus von fünf Prozent hinnehmen, in den Massenunterkünften waren es minus drei Prozent.

Die Einnahmen aus dem Tourismus sind in der Sommersaison 2004 bis einschließlich August leicht gestiegen. Die Erhöhung dürfte rund zwei Prozent betragen. Es wurden Gesamt-Einnahmen von rund 660 Millionen Euro erreicht. An diesen Geldflüssen partizipierten eine Reihe von Wirtschaftszweigen. Der Tourismus war daran mit maximal 50 Prozent beteiligt.

Sehr positiv entwickelt sich derzeit der Gästezustrom aus Amerika, vor allem aus den USA. Die Einbrüche vom Sommer 2003 konnten teilweise ausgeglichen werden. In der bisherigen Sommersaison 2004 stieg ihre Nächtigungsziffer um neun Prozent. Nächtigungszuwächse gab es auch bei den Gästen aus Belgien und Luxemburg, aus Italien, aus England und aus Frankreich. Rückläufig waren die Buchungen von Gästen aus Schweden, aus den Niederlanden, aus Deutschland, aus der Schweiz und Liechtenstein sowie aus Österreich.

Sehr vorteilhaft entwickelte sich der Sommertourismus im Kleinwalsertal. Es ist die einzige Region mit einem Nächtigungsplus (+2,8 Prozent). Im Sommer 2003 ist die Nächtigungsziffer im Kleinwalsertal allerdings um sechs Prozent gesunken, dieser Rückgang konnte nun also teilweise aufgeholt werden. In der Destination Bodensee/Alpenrhein wurde das Vorjahresergebnis nur knapp verfehlt (-0,8 Prozent). Im Bregenzerwald sank die Nächtigungsziffer um zwei Prozent, im Montafon um 3,5 Prozent und in der Alpenregion Bludenz um fünf Prozent.

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