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Masche für Masche zum Kunstwerk

Die Bezirksleiterinnen verwandeln die entstandenen Häkelschnüre in ein Gesamtkunstwerk.
Die Bezirksleiterinnen verwandeln die entstandenen Häkelschnüre in ein Gesamtkunstwerk. ©Laurence Feider
112 Vorarlberger Schulen beteiligen sich mit über 88 gehäkelten Kilometern an IMTA-Kunstwerk.
Häkelkunstwerk IMTA

 

Dornbirn. „Eine Masche, zehn Maschen, … tausende Maschen! Gemeinsam erschaffen wir ein Kunstwerk!“ – mit einem Brief an alle Pflichtschulen in Vorarlberg zu Beginn des Schuljahres fing alles an. Geworden sind daraus ganze 88.561,50 gehäkelte Meter. Ein Ergebnis von dem die Organisatorinnen, die Bezirksleiterinnen Judith Wachter, Christine Mähr, Andrea Walther, Monika Lenz-Pfister und Carmen Nemetz mit der Unterstützung von Angelika Walser (Landesschulrat), nicht zu träumen gewagt hätten. „Die Idee war die, ein gemeinsames Kunstwerk für die IMTA (Internationale Musische Tagung) in Dornbirn zu schaffen, das sich wie ein roter Faden durch ganz Vorarlberg zieht“, erzählt Andrea Walther.

Eine Premiere

Dass sich alle Pflichtschulen an einem gemeinsamen kreativen Projekt beteiligen ist eine absolute Premiere. Von Lech bis zum Bodensee wurde in den vergangenen Monaten flächendeckend an insgesamt 112 Volks- und Mittelschulen sowie Sonderpädagogischen Zentren gehäkelt, was das Zeug hält. Schüler häkelten im Werkunterricht und in der Nachmittagbetreuung aber genauso in der Freizeit gemeinsam mit der Mama oder der Oma. An einer Schule wurden kleine Elfchen zum Häkeln dazugedichtet. Auch viele Lehrer griffen zu den Häkelnadeln, häkelten als Entspannungsübung in den Pausen oder während Konferenzen. „Wenn man mit einem Durchschnitt von sechs Minuten für einen Meter rechnet, dann wurde insgesamt 8851 Stunden lang gehäkelt“, führt Andrea Walther aus.

Gesammelt wurden die Häkelschnüre von den Bezirksleiterinnen, die daraus ein Gesamtkunstwerk entstehen lassen. Rund zehn Abende haben sie bereits beim gemeinsamen Werken an der Mittelschule Dornbirn Markt verbracht. Wie das Gesamtkunstwerk ausschauen wird, möchten die Organisatorinnen noch nicht verraten – nur so viel: Es wird riesig und bei der IMTA im Park neben der St. Martinskirche aufgestellt. Diese findet am 24. Mai statt und wird ganz Dornbirn in eine kreative Bühne verwandeln.

IMTA als Ideenbörse

Die IMTA, die jedes Jahr in einem anderen Ort im Bodenseeraum stattfindet, möchte den Fokus auf den musisch-kreativen Unterricht in den Schulen lenken und beispielhafte Anregungen geben. Erwartet werden und 5000 Besucher aus dem Pädagogikbereich – explizit eingeladen ist aber auch die ganze Bevölkerung, sich ein Bild von den künstlerisch-musischen Talenten der Schüler zu machen. Daher findet die IMTA auch erstmals an einem Freitag statt. Das Motto der Dornbirner IMTA lautet „Zeige deine Vielfalt!“ – geplant ist ein bunt gestalteter IMTA-Weg mit insgesamt 13 Stationen. Gezeigt werden kreative Projekte aus den Bereichen Musik, Kunst, Akrobatik und Theater. www.imta-bodensee.com

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