Martin sieht Meldungen über Streit in seiner Liste als "absurd"

Hohenems - Der fraktionslose EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin sieht die Meldungen rund um Streitigkeiten in seiner Liste als "völlig absurde Geschichte".

Die Vorrückung von Martin Ehrenhauser auf einen Mandatsplatz sei schon vor der Wahl ausgemachte Sache gewesen, einen Streit habe es deswegen nicht gegeben. Ebenso wies Martin im Gespräch mit der APA bei einer Veranstaltung am Freitagabend Vorwürfe zurück, wonach seine zwei Mitstreiter, die den Sprung ins Parlament nicht geschafft haben, nun auf Versorgungsposten sitzen würden.

Dass Ehrenhauser nicht von vornherein auf dem zweiten Listenplatz kandidiert habe, sei letztlich ein formales Problem gewesen, sagte Martin am Freitagabend. Die Mandatsvergabe innerhalb der Liste sei aber lange vor der Wahl, nämlich am 26. April, vereinbart worden. “Da haben wir den Rütli-Schwur von Bregenz geleistet”, sagte der Europaabgeordnete. Er sei auch im Wahlkampf stets mit Ehrenhauser als Nummer zwei aufgetreten. “Die Vorwürfe würde ich dann verstehen, wenn Ehrenhauser jetzt nicht im Parlament sitzen würde”, so Martin. Ein Fehler sei vielleicht gewesen, “dass ich zu lange nichts gesagt habe”, gab sich der Europapolitiker auch selbstkritisch.

Von Streit innerhalb der Liste könne aber keine Rede sein. “Ich habe mit niemandem gestritten, und mit mir hat niemand gestritten”, stellte der gebürtige Bregenzer fest.

Ebenfalls nicht nachvollziehen kann Martin die Vorwürfe, dass Robert Sabitzer und Nicole Baumgartner – die nun nicht im Parlament sitzen – mit Versorgungsposten belohnt bzw. getröstet würden. “Sie wollen mitarbeiten, wir ziehen alle an einem Strang”, betonte Martin. Um Versorgungsposten handle es sich nach seinem Verständnis, wenn die Personen für die Arbeit ungeeignet seien. Davon könne bei seinen Mitarbeitern aber keine Rede sein.

Martin erklärte, dass es im Bereich seiner Liste zwölf Arbeitsplätze gebe. Diese würden aufgeteilt auf erfahrene Personen, die auch das politische Handwerk kennen, sowie Jugendliche ohne Arbeit und Leute, die durch die Krise unverschuldet in eine Notsituation geraten sind. “Das habe ich vor der Wahl versprochen”, betonte der EU-Politiker. Dabei seien Sabitzer und Baumgartner zu den “Erfahrenen” zu zählen.

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