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Markus Schairer erlitt bei Sturz in Kanada Schulterverletzungen

Markus Schairer vergangene Woche am Hochjoch in Schruns.
Markus Schairer vergangene Woche am Hochjoch in Schruns. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Die Pechsträhne im österreichischen Snowboardcross-Team reißt nicht ab. Nachdem Michael Hämmerle vor dem Heimweltcup im Montafon einen Kreuzbandriss erlitten hatte, erwischte es am Freitag in Lake Louise Markus Schairer.

Der Vizeweltmeister kam im Training für die Qualifikation des zweiten Weltcuprennens dieser Saison zu Sturz und zog sich dabei schwere Verletzungen in der linken Schulter zu.

Sotschi noch nicht abgeschrieben

Eine Untersuchung im Krankenhaus in Banff ergab einen Bruch des AC-Gelenks und vier gerissene Bänder. “Ich werde jetzt so rasch wie möglich nach Österreich zurückkehren und mich dann zu Hause einer Operation unterziehen. Danach wird man mehr wissen, wie lange die Pause dauern wird. Eines ist aber klar: Ich habe diese Saison mit dem Höhepunkt Olympische Spiele in Sotschi sicher noch nicht abgeschrieben”, gab sich Schairer kämpferisch.

Kritik an medizinischer Versorgung

Harte Kritik übte der Sieger des Weltcupauftakts im Montafon an der wie so oft eher mangelhaften medizinischen Versorgung in Kanada. “Das war eine Frechheit! Zuerst musste ich mit der schmerzenden Schulter 200 Meter bergauf gehen, damit man mich abtransportieren konnte. Dann stand kein Skidoo bereit, deshalb wollte man mich mit einem Akija ins Tal bringen. Und zum Drüberstreuen gab es keinen Rettungswagen, der mich ins Spital fahren hätte können. Unsere Physiotherapeutin hat mich deshalb mit unserem Leihauto ins Krankenhaus gebracht”, berichtete Schairer.

Moll verpasste das Finale

Angesichts der Verletzung des 26-jährigen Vorarlbergers rückte das sportliche Geschehen in den Hintergrund. Bei den Herren erreichten der Kärntner Hanno Douschan (6.) und der Vorarlberger Alessandro Hämmerle (13.) souverän das Finale der Top 32. Der Niederösterreicher Christopher Fischer scheiterte hingegen als Qualifikations-50. Auch die Niederösterreicherin Maria Ramberger (19.) und die Vorarlbergerin Susi Moll, die in beiden Qualifikationsläufen nicht ins Ziel kam, verpassten das Finale der Top 16. Das Rennen am Samstag wird live in Eurosport 2 übertragen (21.30 Uhr MEZ).

In den USA geht derzeit ein Slopestyle-Weltcup in Szene. Nachdem schon alle Herren in der Qualifikation auf der Strecke geblieben waren, blieb bei den Damen auch Anna Gasser am Freitag in Copper Mountain hinter den Erwartungen zurück. Bei schwierigen Bedingungen aufgrund starken Schneefalls und schlechter Sicht glückten der 22-jährigen Kärntnerin keine fehlerfreien Runs. So musste sich Gasser am Ende mit 43,66 Punkten und Platz 37 begnügen, womit sie recht deutlich am Finale der Top 8 vorbeifuhr. (APA)

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